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Buchempfehlung

Damit es Euch nicht (bald) wie mir geht – ich habe nämlich jetzt dann nichts mehr zu lesen! – hier wieder einmal eine Buchempfehlung von mir. Nachdem ich ja hier in meinem Blog bis vor etwa einem halben Jahr regelmäßig in meiner Serie „Berührende Bücher“ (hier geht es zur Übersichtsseite der erschienenen Beiträge) über lesenswerte Bücher geschrieben habe, kommt das nun nicht mehr so oft vor. Seit ich keine Serien mehr schreibe (mehr dazu im Beitrag „Am Aufräumen“), habe ich bis heute nur noch über zwei Bücher geschrieben (mehr dazu in den Beiträgen „Der Reisläufer“ und „In einem Zug“).

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Leuchtturm-Ei

Die heißen Temperaturen, die bei uns auch nachts nicht mehr ins Kühle sinken, bescheren mir kuriose Träume. Neulich zum Beispiel diesen: ich sehe im Traum einen Leuchturm auf einem Felsen stehen, am Fuße davon lauter kleine Felsen, die wie Eier aussehen… und es sind tatsächlich Eier! Sie brechen nämlich auf und in jedem erscheint ein winziger Leuchtturm, das identische Abbild des großen, der auf dem Fels darüber thront. Diese kleinen Leuchttürme gibt es jetzt im Souvenir-Laden des Leuchtturms zu kaufen. Dann bin ich aufgewacht…

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Schottergarten

Vom Stein im Garten (siehe den vorherigen Beitrag „Stein“) ist der Weg zum Schottergarten nicht mehr weit, oder?! Für mich klingt das Wort „Schottergarten“ wie ein Oxymoron (mehr dazu in den Beiträgen „Pleonasmus“ und „Letzte Kuriositäten“), also ein Wort, das aus zwei sich widersprechenden Begriffen besteht (wie zum Beispiel „Hassliebe“) – denn mal ganz ehrlich, was hat Schotter mit einem Garten zu tun? Beim Wort „Schotter“ denke ich an Bahngleise, die immer gut geschottert sein müssen – beim Wort „Garten“ allerdings an eine Grünanlage mit bunten Blumen, Bäumen und (blühenden) Sträuchern.

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Stein

Neulich hat unsere Katze gekränkelt. Deshalb rief ich am Vormittag bei unserer Tierärztin an in der Annahme, wahrscheinlich am Nachmittag einen Termin zu bekommen, nachdem ich mit meinem Mann geklärt hatte, dass er bis dahin von der Arbeit zurück sein könnte (wir haben nur ein Auto). Doch als ich der Angestellten in der Tierarztpraxis die Symptome beschreibe, sagt sie: „Bringen Sie die Katze sofort her!“ Was nun, ohne Auto? Ich war zwar auch schon mit dem Fahrradanhänger dort, aber das ist weder für mich noch für die Katze wirklich entspannt! Also doch rasch zum Nachbar, der – zum Glück! – bereits in Rente ist und – nochmal Glück (!) – auch gerade Zeit hat (das ist bei Rentnern ja heute nicht mehr selbstverständlich…!).

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Captcha

„Ich bin kein Roboter!“ Wer kennt es nicht, das Kästchen, das es auf Internet-Seiten anzukreuzen gilt? Manchmal erscheint es auch in Verbindung mit Fotos, auf denen man dann alle Bereiche anklicken muss, auf denen Motorräder, Fahrräder, Ampeln, Autos oder so zu sehen sind oder es muss eine verzerrt dargestellte Buchstaben-Zahlen-Folge wiederholt werden.

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In einem Zug

Selten kommt es vor, dass ich bei einem Buch bereits auf der vierten Seite so lachen muss, dass ich nicht mehr weiterlesen kann und sofort darüber hier in meinem Blog schreiben „muss“! Grad eben ist es mir allerdings mit dem neuen Roman von Daniel Glattauer „In einem Zug“ so ergangen: Er beschreibt die Mitreisenden im Zug so unglaublich treffend und wie es sich am besten vermeiden lässt, sich mit diesen unterhalten zu müssen, dass ich mich gleich an meine eigenen (vielen und stundenlangen) Zugsfahrten erinnert habe… und eben auch an mehr oder weniger angenehme Mitreisende… jetzt bin allerdings so gespannt darauf, wie es mit dieser Zugfahrt weitergeht (oder besser, wie es der Hauptperson mit seiner Mitreisenden im selben Abteil weiter ergeht), dass ich hier leider nicht mehr weiterschreiben kann, sondern mich wieder in den Strandkorb zurückziehen „muss“…! Vielleicht werde ich das Buch wirklich „in einem Zug“ – was ja soviel bedeutet wie „ohne Unterbrechung“ – durchlesen…

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Feinsliebchen

Nachdem ich mich so auf das Buch „Verschwundene Wörter“ von Matthias Heine (erschienen im Duden-Verlag) und die im Untertitel angekündigten „181 kuriose Wörter von damals und ihre Geschichten gefreut habe, ist diese Freude inzwischen leider verschwunden. Irgendwie finde ich weder zu den Texten noch zu den ausgewählten Wörtern so richtig Zugang, auch wenn ich nun schon ein paar Beiträge dazu geschrieben habe (siehe dazu „Archaismus“, „Ameisler“, „Beinkleider“ und „Entenhausen“). Natürlich könnte ich das Buch  weglegen und nicht mehr darüber schreiben, aber das widerstrebt mir irgendwie auch. Doch ich werde ab jetzt mehr Buchstaben als bisher in einem Beitrag zusammenfassen (beim „Ameisler“ war es noch nur der Buchstabe „A“, bei den „Beinkleider“ und „Entenhausen“ waren es jeweils schon zwei Buchstaben).

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Fraktal

Vor ein paar Tagen habe ich mir zum Abendessen eine Randensuppe gekocht und verfeinere sie vor dem Essen mit etwas Sahne. Als ich sie vor mir stehen habe, wirft mein Mann einen Blick darauf und sagt: „Das sieht aus wie Fraktale!“ „Wie bitte?!“ „Wie Fraktale!“ Tja, so geht es einem halt, wenn man mit einem Ingenieur verheiratet ist…!

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