Neulich hat unsere Katze gekränkelt. Deshalb rief ich am Vormittag bei unserer Tierärztin an in der Annahme, wahrscheinlich am Nachmittag einen Termin zu bekommen, nachdem ich mit meinem Mann geklärt hatte, dass er bis dahin von der Arbeit zurück sein könnte (wir haben nur ein Auto). Doch als ich der Angestellten in der Tierarztpraxis die Symptome beschreibe, sagt sie: „Bringen Sie die Katze sofort her!“ Was nun, ohne Auto? Ich war zwar auch schon mit dem Fahrradanhänger dort, aber das ist weder für mich noch für die Katze wirklich entspannt! Also doch rasch zum Nachbar, der – zum Glück! – bereits in Rente ist und – nochmal Glück (!) – auch gerade Zeit hat (das ist bei Rentnern ja heute nicht mehr selbstverständlich…!).
Am Nachmittag, als ich mit der behandelten Katze wieder daheim bin, denke ich, als ich zum Küchenfenster hinausschaue, von dem ich den Garten des netten Nachbarn sehe: „Hoffentlich kann ich ihm auch einmal einen Stein Garten werfen!“ Nanu? Diese Redewendung verwende ich doch normalerweise gar nicht? Da „muss“ ich natürlich etwas darüber schreiben! Aber zuerst suche ich in meinem Blog nach dem Stichwort „Stein“ – denn vielleicht habe ich ja schon mal etwas über diese Redewendung geschrieben? Da ich zum Thema „Redewendungen“ ja schon einige Beiträge verfasst habe (bis Ende letzten Jahres sogar in einer eigenen Serie, mehr dazu auf der Übersichtsseite der Serien), kann das durchaus sein, ich führe dazu keine Liste und kann mir das auch nicht alles merken… und tatsächlich, ich habe bereits im Beitrag „Des Rätsels Lösung“ über diese etwas seltsame Redewendung geschrieben. Im entsprechenden Beitrag habe ich allerdings nicht herausgefunden, warum – zumindest bei uns in der Gegend – diese Redewendungen im positiven Sinne verwendet wird, also dass damit „jemandem etwas Gutes tun“ gemeint ist.
Dieser Frage bin ich deshalb für diesen Beitrag nochmal nachgegangen und siehe da, jetzt habe ich doch noch etwas dazu gefunden: „Vielleicht kommt sie aus der jüdischen Tradition. Auf jüdischen Friedhöfen findest du oft kleine Steine, die auf den Grabsteinen abgelegt sind. Durch das Ablegen der Steine zeigen die Trauernden, dass sie dagewesen sind, und dass sie sich für einen Gefallen oder eine gute Tat des Verstorbenen bedanken.“ (www.medienwerkstatt-online.de, zuletzt abgerufen am 13. Juli 2026)
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Wie gehts der Katze?
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Besser, aber sie bekommt noch Medikamente… nicht so ganz einfach! Sie schnurrt ein herzliches Dankeschön an Dich!
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Sehr beherzte Geschichte übrigens. Wirf mal einen Stein rüber, damit du ihn bei mir im Herzen hast ❤️
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Das mach ich doch gern gleich jetzt 🤗
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