Großmutter

Dass ich ganz gerne (ab und zu mal) stricke, habe ich ja schon in den Beiträgen „Buuseli“ und „Filzen“ erwähnt.

Im Moment ist es mir dazu allerdings zu heiß, aber da die heißen Temperaturen auch nicht dazu verlocken, nach draußen zu gehen, bin ich gerade wieder dabei, an einer Tischdecke zu sticken – und ein bisschen die Sonntagszeitung zu lesen. Dort entdecke ich folgendes interessante Wort: Granny-Hobby – und dass diese Granny-Hobbys, also Oma-Hobbys, wieder „in“ sind (mehr dazu im Zeitungsartikel „Warum Granny-Hobbys dem Gehirn gut tun“, zuletzt abgerufen am 21. Juni 2026).

Da ich aber nicht Oma, sondern Großmutter (Grossmutter) sage, widme ich mich also (gelegentlich) einem Großmutter-Hobby – und denke dabei wirklich an meine Großmutter, die nämlich auch (gern) gestickt hat (siehe dazu die Beiträge „Erzengel Michael“, „Bilderbücher“ und „Eine besondere Frau“).

Interessanterweise kann ich mich allerdings überhaupt nicht daran erinnern, sie jemals sticken gesehen zu haben – ich kann mich nur an ihre wunderschönen gestickten Bilder erinnern. Ich habe das Sticken anscheinend auch nicht von ihr gelernt, aber vielleicht doch irgendwie vererbt bekommen?

Was wir aber gemeinsam haben (hatten, sie lebt ja schon lange nicht mehr), ist die Abneigung gegen Sommerhitze – und da es mir jetzt schon wieder zu heiß am Laptop wird, schließe ich für heute! Und sticke vielleicht noch ein bisschen…

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10 Gedanken zu „Großmutter“

  1. Meine Oma hatte immer so vorgezeichnete Strickvorlagen, die sie dann in einen gespannten Holzrahmen eingab. Wozu das gut sein sollte, kein Ahnung, wohl auch so eine Erfindung der Männer, damit die Frauen die Finger nicht auf dumme Gedanken kommen lassen ..

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  2. Ich sah meine Oma oft sticken,
    seltener häkeln und stricken.
    Was Sie aber Abends auch tat.
    Oma klöppelte sogar einen Teppich in ihren jungen Jahren und machte Lochstickereien und sowas alles.
    Genäht hat Sie wohl auch ganz passabel.

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    1. Meine hat ihre schönen Bilder anscheinend in Kursen gestickt. Sie hat auch viel genäht, für ihre Töchter (also meine Mutter und meine Tante) hat sie sogar Puppen genäht. Stricken war glaub nicht so ihres und häkeln auch nicht. Dafür hat sie noch Orgel und Klavier gespielt.

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      1. So ist jeder anders…meine andere Oma spielte Karten und strickte Hausschuhe.
        Ich häkel und sticke ganz gerne.
        Meine Mutter benähte uns auch immer.
        Ich glaube besonders gerne mich ihre jüngste Tochter.
        🙃
        Nähen würde ich gerne deutlich besser können als ich es kann.

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      2. Ich finde das eigentlich total schade, aber irgendwie fehlt mir der Mut dazu, einfach drauf los zu nähen (Ideen hätte ich ja!), zumal ich zuletzt als Teenager in der Schule genäht habe (oder vielmehr nähen musste) und deshalb völlig aus der Übung bin.

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      3. Ich hab den Platz für die Maschine nicht.
        Aber ich habe auch noch eine alte aus Metall und keinen neuen Plastikbomber.
        Ich muss gestehen ich nähe lieber an Industrienähmaschinen als an null 8 15 Haushaltsmaschinen.
        Was ja wenn man tatsächlich drüber nachdenkt total doof ist.
        Aber stellst Du mir eine Indzstriemaschine hin nähe ich auch.😉

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      4. Oh wie schön, ich habe eine alte Privileg von Quelle.
        Schenkten meine Eltern mir vor zich Jahren mal.
        Ich habe von meiner Ex-Chefin in der Schneiderei mal einen Koffer aus den 20er – 50er Jahren für die Maschine geschenkt bekommen.
        So konnte ich Sie endlich ordentlich wegstellen.
        Für meine Privileg gab es keine Haube zu kaufen.
        Die meiner Mutter oder die meiner Schwestern und die von Oma hatten alle eine.
        Irgendwann nähe ich bestimmt noch mal dran.

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