Rad

Nach einer Pause bin ich nun im November beim „Fotoprojekt Würfelspiel 2026 von royusch“ wieder dabei!

Und erlaube mir gleich, etwas von den Regeln abzuweichen (diese gibt es zum Nachlesen hier). Denn in meiner Ablage habe ich noch einen Entwurf mit dem Titel „Rad“ gefunden, das ist der dritte Buchstabe in für dieses Jahr gewählten Wort „Farbmischung“ (mehr dazu im Beitrag „Isogramm“) und wäre eigentlich im Juni dran gewesen: denn wenn man im ersten Halbjahr mit einem Würfel gewürfelt hat, hat bei mir da noch die Drei gefehlt, denn die anderen Zahlen beziehungsweise die passenden Buchstaben dazu habe ich alle beschrieben. Das waren im Januar der „Indexmatch“, im Februar die „Ampel“, die „Beine“ im März, die „Muschel“ im April und im Mai dann noch die „Fresnellinse“. Um wenigstens den ersten Wortteil komplett zu haben, habe ich deshalb diesen Monat beschlossen, auf das Würfeln zu verzichten und einfach den dritten Buchstaben, also eben das Wort „Rad“ zu nehmen (ich habe dafür nämlich schon ein wirklich – wie ich finde – tolles Foto ausgewählt gehabt) – und ich habe mir auch schon zwei Redewendungen dazu notiert, denn in meinem Blog geht es ja in erster Linie um das Thema Sprache und bis Anfang Jahr hatte ich ja sogar eine eigene Reihe zu Redewendungen (mehr dazu hier: Serien).

Aber erst zum Bild (dieses erscheint bei den Beiträgen zum Fotoprojekt ausnahmsweise im Text und nicht als Ausschnitt oberhalb des Beitrags):

Das Foto entstand am Samstag, den 14. Oktober 2023 in der Autosammlung Steim in Schramberg (www.autosammlung-steim.de). Wir hatten das Museum anlässlich des Geburtstags meines Mannes besucht und waren danach auch noch in den benachbarten sehenswerten Museen (Auto- und Uhrenmuseum Erfinderzeiten, Dieselmuseum und Eisenbahnmuseum Schwarzwald, Infos dazu gibt es hier).

Zu den Redewendungen:

Als erstes kommt mir „am Rad drehen“ in den Sinn, denn das passt gut zu meiner momentanen Situation, in der gerade (mal wieder!) alles so gar nicht wie gewünscht und nach Plan verläuft und ich gerade deshalb öfter mal am Rad drehe (denn das bedeutet ja eben „die Fassung verlieren“ oder auch „verrückt werden). Zur Herkunft dieser Redewendung gibt es verschiedene Erklärungen: Eine nimmt Bezug auf die Todesstrafe „Rädern“ und dem „sich wie gerädert fühlen“. Eine andere Erklärung soll mit dem Drehen an einem großen Rad oder Schiffs-Steuerrad, um Kontrolle auszuüben oder das Schiff zu lenken, zu tun haben. Und zu guter Letzt gibt es auch noch eine Erklärung aus der Tierwelt, dass die Redewendung vom Pfau kommt, der ein Rad schlägt.

In die ähnliche Richtung, für mich aber nicht mit genau derselben Bedeutung, geht die Redewendung „ein Rad ab haben“ – auch hier schreibt das Internet als Bedeutung „dass jemand leicht verrückt, nicht ganz bei Trost oder unvernünftig ist“. Ich hatte auch schon mal ein Rad ab: das war, als ich Einrad fahren lernte. Deshalb finde ich es auch überhaupt nicht schlimm, wenn man mal ein Rad abhat… eines reicht ja völlig!

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Ein Gedanke zu „Rad“

  1. Bei der Sendung mit der Maus singen sie doch auch immer am Ende: „Wer hat denn am Rad gedreht, ist es wirklich schon so spät? Oder irre ich mich wieder einmal 😉

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