Auch im März bin ich natürlich gerne wieder beim „Fotoprojekt Würfelspiel von royusch“ dabei. Wie immer erscheint deshalb bei diesem Beitrag kein Beitragsbild, sondern das dazu gehörige Foto wird in den Text integriert.
Diesmal habe ich eine Vier gewürfelt: das bedeutet, das ein Wort (und ein dazu passendes Bild) mit dem vierten Buchstaben meines Zwölf-Buchstaben-Wortes „FARBMISCHUNG“ gefragt ist (mehr dazu im Beitrag „Isogramm“), also ein Wort mit dem Anfangsbuchstaben „B“.
Ich entscheide mich für das Wort „Beine“ – da habe ich nämlich ein lustiges Bild dazu!

Das Bild entstand am 24. März 2023 am Strand von Westermarkelsdorf auf der Ostseeinsel Fehmarn. Ganz neu waren – wenn ich mich richtig erinnere – damals die über die ganze Insel verteilten Holzliegen an besonders schönen Orten. Und auch wenn die Temperaturen noch recht frisch waren, ließ es sich doch ein bisschen in der Sonne liegen, mit herrlichem Blick auf die blaugrüne Ostsee und den blauen Himmel – und den sogenannten „Ostseestöpsel“. Wir haben uns jedes mal, wenn wir dort waren gefragt, was es mit diesem Stöpsel auf sich hat, deshalb hier die Antwort: „1935 wurde vor dem Strand von Westermarkelsdorf ein Pegel errichtet, der aufgrund der vielen Sturmfluten die Wasserstände messen sollte und mit einer Leuchte ausgestattet als Orientierung für die Schiffe bei Nacht und Nebel diente. Im Packeis des Eiswinters von 1942 bekam er die Schräglage, die er noch heute hat. Es wird übrigens gerne erzählt, dass die Ostsee leer läuft, wenn man den Stöpsel herauszieht, wie bei einer Badewanne.“ (www.fehmarn.de, zuletzt abgerufen am 5. März 2026)
Da es hier in meinem Blog ja aber um das Thema „Sprache“ geht, habe ich mich noch gefragt, woher das Wort „Beine“ kommt. Mein neues Herkunftswörterbuch, Duden Band 7 (mehr zu diesem Duden-Band im Beitrag „Wortschatz“), schreibt dazu: Das Wort hat ursprünglich im gemeingermanischen einfach „Knochen“ bedeutet. Die Bedeutung von „Ober- und Unterschenkel“ ist seit dem althochdeutschen bezeugt. Auch in Redewendungen und in vielen, besonders anatomischen Zusammensetzungen (wie zum Beispiel Jochbein, Nasenbein, Schlüsselbein) ist das Wort enthalten. Als Ableitung bezeichnet das Wort „Gebein“ die „Gesamtheit von Knochen“.
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Ah – interessant – dann weiss man auch warum im Gesicht soviel Beine verbaut sind. Cool.
Tolles Bild auch.
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Stimmt! Habe das grad mal nachgeschaut, da mir außer dem Nasenbein nichts dazu eingefallen ist, aber es gibt im Gesicht tatsächlich mindestens sechs Beine: Stirnbein, Keilbein, Gaumenbein, Tränenbein, Siebbein, Jochbein!
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Am schönsten aber natürlich auch verwerflichsten ist Elfenbein.
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Vielen lieben Dank Nicole, dass du wieder bei meinem Fotoprojekt „Würfelspiel 3.0“ mit deinem 4. Buchstabe (B) deines Wortes (Farbmischung) und diesem wunderschönen Bild von „Beinen“ am Strand, dabei bist.
Dir noch einen entspannten Start ins Wochenende und liebe Grüße,
Roland
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Immer wieder gerne :-))))) Dir auch einen guten Start ins erste Frühlingswochenende!
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