Früher habe ich bei Gesellschaftsspielen nie eine Sechs gewürfelt, wenn ich eine wollte – heute habe ich gleich dreimal die Sechs gewürfelt, obwohl ich sie nicht wollte, denn den sechsten Buchstaben meines Wortes „FARBMISCHUNG“ habe ich bereits im Januar „erwürfelt“, wozu ich den Beitrag „Indexmatch“ geschrieben habe. Die Fünf hatte ich auch schon („Muschel“), also nochmal würfeln: eine Eins.
Das heißt, in diesem „Fotoprojekt/Würfelspiel“ von royusch (hier geht es zu den „Spielregeln“ und hier zum „Mai-Beitrag“) ist nun ein Wort oder vielmehr ein passendes Bild mit dem ersten Buchstaben meines selbstgewählten Wortes „FARBMISCHUNG“ (mehr dazu im Beitrag „Isogramm“), also mit F. Noch ein Hinweis für alle, die zum ersten Mal einen Beitrag zu diesem „Fotoprojekt/Würfelspiel“ hier lesen: bei den Beiträgen erscheint ausnahmsweise kein Beitragsbild, sondern das dazu gehörige Foto wird in den Text integriert.
Aber jetzt zu Wort und Bild! Ich habe mich für das Wort „Fresnellinse“ entschieden und für ein Foto der Fresnellinse auf dem Leuchtturm Amrum (über diesen Leuchtturm habe ich bereits im Beitrag „Feuerhöhe“ geschrieben, das war im Jahr 2024 mein erster Beitrag zum „Fotoprojekt/Würfelspiel“!). Das Foto entstand am 9. Juni 2016 während unserer Urlaubsreise auf die Nordseeinseln Amrum und Fanø.

Bei der abgebildeten Fresnellinse handelt es sich um eine Gürtellinse, wie sie vor allem in Leuchttürmen eingesetzt wird. Der französische Physiker Augustin Jean Fresnel, der von 1788 bis 1827 gelebt hat, konstruierte um das Jahr 1820 diese erste Optik für Leuchttürme. Die Fresnellinse verwendet Prismen, um die Strahlen einer Lichtquelle zu bündeln und in die gewünschte Richtung zu lenken. Zwar waren zur Zeit der Entwicklung der Fresnellinse optische Elemente wie Linsen und Prismen bekannt, aber nur in kleinen Abmessungen. Für ein Leuchtfeuer hätte die Linse aber sehr groß sein müssen, was viel Glas benötigt hätte und deshalb viel zu schwer geworden wäre. Fresnel kam daher auf die Idee, „das Linsenprofil stufenförmig nach kurzer Wölbung wieder zurückspringen zu lassen, um bei gleicher Lichtbrechung Glas und Gewicht zu sparen“ – womit die sogenannte Gürtellinse erfunden war. (Quelle: Leuchttürme Lexikon, Reinhard Scheiblich/Hans Helge Staack, Edition Ellert & Richter, 2002, S. 60)
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Vielen lieben Dank Nicole, dass du wieder bei meinem Fotoprojekt „Würfelspiel 3.0“ mit deinem 1. Buchstabe (F) deines Wortes „FARBMISCHUNG“ und diesem interessanten Bild einer Fresnellinse samt Erklärung, dabei bist.
Bis dato war mir dieser Begriff völlig unbekannt. Wieder was gelernt, Danke dafür.
Dir noch einen entspannten Start in die Woche und liebe Grüße,
Roland
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Schön, danke Dir! Bis zum nächsten Mal!
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Zuverlässig ist beim Würfeln nur, dass die einander gegenüber liegenden Seiter immer (!) 7 ergeben.
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