Wie bereits im vorherigen Beitrag „Isogramm“ angekündigt, werde ich auch dieses Jahr wieder beim „Fotoprojekt Würfelspiel“ von royusch dabei sein – allerdings erscheinen die Beiträge nun in loser Folge hier im Blog ohne entsprechenden Link auf der Serienseite, wie das bisher war, da ich mich ja ab diesem Jahr „nur“ noch mit dem Thema „Sprache“ beschäftigen möchte und keine einzelnen Serien mehr führen werde (mehr dazu in den Beiträge „Am Aufräumen“ und „Gschafft!“).
Dies ist nun der erste Beitrag bei diesem Spiel. Ich habe eine sechs gewürfelt, was bedeutet, dass ein Wort mit dem sechsten Buchstaben meines „Jahreswortes“ gefragt ist – und natürlich ein dazu passendes Foto, das bei diesen Beiträgen ausnahmsweise in den Beitrag integriert wird (die genauen Spielregeln gibt es im Januar-Beitrag von royusch).
Da mein (selbstgewähltes) „Jahreswort“ (mehr dazu im vorherigen Beitrag „Isogramm“) FARBMISCHUNG lautet, heißt das, ich suche ein Wort mit dem Anfangsbuchstaben „I“. Natürlich hätte ich auch gleich den Beitrag „Isogramm“ nehmen können, aber da ich erst nach dem Veröffentlichen von „Isogramm“ gewürfelt habe (und ja erst auch ein anderes „Jahreswort“ ohne „I“ hatte), ist halt nun ein weiteres Wort mit „I“ gefragt. Da ich sowieso etwas über den „Indexmatch“ schreiben wollte, wird das nun also mein Wort für den Januar.
Das Foto (und die Idee dazu) entstand bei einem Abendessen in einem Weinkeller in Meersburg am Bodensee:

Seit ich nämlich mit einem Ingenieur verheiratet bin – früher wäre mir so etwas gar nicht aufgefallen – sehe ich manchmal „komische“ Dinge. Im Restaurant war es die unterschiedliche „Färbung“ unter der Wasserkaraffe – da gibt es innen diesen helleren und oben außen rum diesen dunkleren Bereich. Als ich meinen Mann darauf anspreche, antwortet er sofort: „Das ist wegen des Indexmatch.“ „Wie bitte?“ „Darum funkeln auch die Sterne, das habe ich Dir doch auch schon erklärt…!“ Ja, hat er, aber ich kann (oder jetzt vielleicht „konnte“?!) mir das leider nie so richtig merken und deshalb habe ich es dann auch irgendwann aufgegeben, danach zu fragen…
Aber jetzt will ich es wissen und so zeichnet mein Mann mir eine Skizze, welche ich nun versuche in Worten wiederzugeben… Glas hat einen Brechungsindex von 1,5, Wasser hingegen einen von 1,3 und die Luft einen von 1 (vereinfacht gesagt). Da also Wasser einen höheren Brechungsindex als die Luft hat, wird das Licht unterschiedlich zurückgespiegelt. Dort wo Wasser unter der Karaffe auf der Tischplatte ist, erscheint der Untergrund dunkler.
Beim Funkeln der Sterne erklärt sich das so: Zwischen einem Stern und der Betrachterin auf der Erde gibt es warme und kalte Luft, meist in verschiedenen Schichten – also „vor“ dem Stern zuerst warme Luft, dann kalte, dann wieder warme und so weiter, bis das Licht auf das Auge der Betrachterin fällt. Da warme und kalte Luft verschiedene Brechungsindizes (man beachte hier die besondere Pluralform!) haben und außerdem diese Luftmassen alle in Bewegung sind, wird das Sternenlicht verschieden gebrochen und deshalb erscheint es uns auf der Erde so, wie wenn die Sterne funkeln würden…
Alles klar?!
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Vielen lieben Dank Nicole, dass du bei meinem neuen Fotoprojekt mit deinem 6. Buchstabe deines Wortes ( I ) und dieser interessanten Erklärung plus Bild zum Thema Indexmatch, wieder dabei bist.
Dir noch einen guten Start ins neue Jahr und liebe Grüße,
Roland
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Lieber Roland
Dir auch noch einen guten Start in das neue Blog-Jahr!
Ich bin immer wieder gerne bei Deinem Fotoprojekt Würfelspiel dabei!
Liebe Grüße Nicole
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Und dann noch ein Gesichtchen im rechten Boden 🙂
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Ah, Du gehörst also auch zu denjenigen, die unter Pareidolie „leiden“ 😉. Mehr dazu in meinem Beitrag „Ein seltsames Wort“:
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