Sillage

Endlich hat etwas, das ich immer wieder beobachte (und ehrlich gesagt überhaupt nicht gern rieche) einen Namen: Sillage. Das Wort habe ich – wie bereits die „Spaghettisierung“ – in einem Handy-Spiel namens Wort-Solitär kennengelernt und gleich gedacht, endlich hat diese (wie ich es bezeichnen würde) „Saumodi“ (mehr dazu im Beitrag  „S’Möddäli und s’Möödeli“) einen Namen!

Sillage bezeichnet nämlich die Duftspur, die eine Person mit ihrem Parfüm (alternativ auch Rasierwasser, Duschgel, Deo, Weichspüler, Waschmittel oder was sonst noch so alles „gut“ riecht) hinter sich her zieht und die auch noch wahrnehmbar ist, nachdem die Person (schon länger) weitergegangen ist (oder den Raum verlassen hat). Das Wort stammt aus dem Franzözischen und bedeutet „Kielwasser“ (die Spur, die ein Schiff im Wasser hinterlässt).

Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich eklig, da kann das Parfüm oder was es dann auch immer ist angeblich noch so gut riechen! Gerade vor ein paar Wochen ist mir das wieder extrem aufgefallen: ich war unterwegs auf dem Weg, der auf dem Beitragsbild zu sehen ist und war etwa fünfzig Meter vorher an einem Mann vorbeigekommen, dessen Duft mir sofort in die Nase stieg (ich bin da ziemlich empfindlich) – und dieser hing tatsächlich nach diesen doch einigen Metern immer noch in der Luft… da musste ich sofort an dieses neue Wort denken! Nur weil ich jetzt den Begriff dafür kenne, kann mich aber immer noch nicht damit anfreunden… schade!

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4 Gedanken zu „Sillage“

  1. Ja, ist nervig, was manche im Überfluss nehmen. Dabei wirken ein paar Tropfen hinter die Ohren doch genau dann, wenn man sich mal versehentlich zu nahe kommt, wie wenn man denselben Geldschein aufheben möchte, der auf der Straße liegt. Aber es gibt Duftspuren, von denen ich lieber nicht rede ..

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