Anfang Jahr beginnt ja auch immer wieder die Zeit der (großen) Reisepläne… und auch wenn ich nicht vorhabe, dieses Jahr (und auch in den nächsten Jahren nicht) nach Afrika zu reisen, so hat mich der kleine Zeitungsartikel in der Kolumne „Natürlich!“ doch fasziniert (und für eine allfällige Afrika-Reise vorgewarnt):
Denn es gibt in Afrika anscheinend nicht nur gefährliche Tiere, sondern auch gefährliche Bäume. Auch wenn unsere Katzen beim Wort „Leberwurstbaum“ sofort die Ohren gespitzt haben, ist es keine gute Idee, es sich unter einem solchen bequem zu machen, denn das ist laut dem Zeitungsartikel „gleich doppelt gefährlich“! Zum einen könnte man nämlich tatsächlich von einer Frucht dieses Baumes erschlagen werden, denn diese holzigen, graubraunen Beerenfrüchte werden locker einen halben bis einen ganzen Meter lang und wiegen dementsprechend bis zu zehn Kilogramm. Da sie optisch stark an Leberwürste erinnern, werden sie so genannt, auch wenn die botanische Bezeichnung des Baumes „Kigelia“ lautet. Also wenn man einen Baum sieht, in dem in den Astgabeln riesige Würste baumeln, dann schnell weg… denn sonst könnte man – Gefahr Nummer zwei! – von einer Horde Elefanten zertrampelt werden, da sich diese gerne an den riesigen Früchten gütlich tun.
Dieses Trompetenbaumgewächs ist auf dem ganzen afrikanischen Kontinent verbreitet, wird bis zu fünfundzwanzig Meter hoch und hat eine sehr ausladende Krone, die fast das ganze Jahr über belaubt ist. Für den Menschen sind die großen, harten und nur schwer zu öffnenden Früchte übrigens trotz des Namens „Leberwurstbaum“ geschmacklich nichts. Doch der Baum gilt traditionell als Heilpflanze, denn aus seiner Rinde, seinen Wurzeln und seinen Früchten werden verschiedene Heilmittel hergestellt. Was die Elefanten mit dem Früchten machen, stand im Artikel leider nicht drin…!
(Quelle: Badische Zeitung von Samstag, 20. Dezember 2025, Magazin Seite IV)
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Was es alles gibt – da bleibe ich lieber beim Leberwurstbrot 😀
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Mein Mann auch (am liebsten mit Käse), denn er will sowieso nicht nach Afrika. Unsere Katzen bevorzugen Leberwurst pur – wir nutzen das, falls sie mal Tabletten nehmen müssen, dann verstecken wir sie darin…! Funktioniert (fast) immer! 🤭
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Leberwurst mit Käse klingt „rasant – na gut, ich esse sie mit Senf, ist auch nicht jedermanns Sache 😊
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Ich esse gerade auch an ein paar Leberwürsten, die ich von einer Lebensmittelretterin bekommen habe. Sie hat sie nicht von einem Baum gepflückt, ich habe mich rückversichert…..
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E Guete! 😊
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Sind Leberwurstbäume invasiv wie Birken, die in Windeseile jede freie Fläche besiedeln? In dem Fall könnten sie bei fortschreitender Klimaerwärmung auch bei uns zu einer echten Bedrohung werden und das Mitbringen von diesen „Leberwürsten“ als Souvenir sollte vorsorglich verboten und streng kontrolliert werden. — An alle Katzenbesitzer: Wenn Leberwurst als Leckerli, dann bitte nur Kalbsleberwurst.
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