Spechtschmiede

Im Moment fliegen mir die neuen Wörter nur so zu… obwohl ich mir vorgenommen habe, bis zum Urlaubsende meines Mannes am 7. Januar eine Blogpause einzulegen, ist dies nach „Isogramm“ und „Indexmatch“ jetzt schon der dritte Beitrag, den ich in diesem Jahr veröffentliche…!

Und das kam so: in den Weihnachtsferien habe ich mir die aktuelle Ausgabe (Januar/Februar 2026) der Zeitschrift „LandLust“ gekauft und bin beim Lesen eines Artikels über die einheimischen Spechtarten auf das Wort „Spechtschmiede“ aufmerksam geworden. (Ich habe übrigens auch in anderen Beiträgen über solche Wörter und Redewendungen geschrieben: zum Beispiel in den Beiträgen „Aus der Zeitschrift“ – ebenfalls aus der Zeitschrift „LandLust“, „Na servus“ und „So ein Lavendel“ – beide aus der Zeitschrift „Servus in Stadt & Land“.)

Was ist nun eine Spechtschmiede? Im Herbst suchen die Vögel Nüsse und Zapfen und klemmen diese in Rindenspalten und Baumstümpfe (mehr zum Wort „Baumstumpf“ gibt es in meinem Beitrag „Was für ein Knorz“). So stecken die Früchte fest und sie können mit ihrem Schnabel die Samen herauspicken. Bis zu sechs Fichtenzapfen pro Tag leeren sie auf diese Weise – die bearbeiteten Zapfen am Fuß von Bäumen verraten daher oft die Anwesenheit von Spechten. Wie schlau ist das denn!

Ich werde deshalb beim nächsten Spaziergang im Wald mal darauf achten, ob ich am Fuße von Bäumen auf leere Zapfen stoße…!

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