(Dieser Beitrag gehört zur Serie „Sprache“ und behandelt die 14. „Oder-Frage“. Hier geht es zum ersten erklärenden Beitrag „Sprache“ und zur Übersichtsseite mit allen Beiträgen.)
Überall begegnen mir ja Themen für meinen Blog: der Alltag ist ja – für die aufmerksame Beobachterin – voll mit Sprachthemen, Redewendungen tauchen auch überall auf und meine „Oder-Frage“ hat mich die letzten Tage gleich zwei Mal beschäftigt. Das eine Mal, als wir am Wochenende am Kochen sind: für mich sind das in der Pfanne „Hacktätschli“, für meinen Mann hingegen „Fleischküechli“ – und hochdeutsch korrekt heißt es wohl „Frikadellen“. Das ist insofern interessant, weil sowohl mein Mann als auch ich alemannisch sprechen, er allerdings mit südbadischen Einschlag, ich mit (nordwest-)schweizerischem.
Während er also die „Fleischküechli“ anbrät, suche ich im Internet nach „Hacktätschli“ – und siehe da, was Wikipedia schreibt!
„Als Frikadelle, Boulette oder Bulette, Bratklops, Fleischpflanzerl, Fleischküchle,
Fleischklops, alemannisch Hacktätschli oder Wellklops, plattdeutsch auch Hackepille, wird ein gebratener flacher Kloß aus Hackfleisch bezeichnet, der unterschiedlich zubereitet und geformt wird. Das Pendant der österreichischen und ungarischen Küche bildet das Faschierte Laibchen.“ (wiki/Frikadelle, zuletzt abgerufen am 28. Juli 2025)
Also heißt es auf alemannisch doch „Hacktätschli“! (Ich habe also recht gehabt…)
P.S. Interessant finde ich noch, dass die Fleischpflanzerl nicht nach Österreich gehören, dorthin hätte ich sie nämlich zugeordnet – aber ich habe eben doch nicht immer recht…!
#nicolettasamira #Worte_die_verzaubern #blog #serie #sprache #oder #frage #vierzehnte #frikadelle #pfanne #hacktätschli #fleischküechhli #boulette #bulette
Ein Gedanke zu „Die Vierzehnte“