(Dieser Beitrag gehört zur Serie „Sprache“. Hier geht es zum ersten erklärenden Beitrag „Sprache“ und zur Übersichtsseite mit allen Beiträgen.)
Obwohl ich heute Samstag bereits den Beitrag „Eine klebrige Angelegenheit“ veröffentlicht habe, ist mir doch in der Zeitung wieder ein „Samstagswort“ begegnet (was es damit auf sich hat, beschreibe ich im Beitrag „Ein Samstagswort“).
Und zwar gab es in der Rubrik „Natürlich“ im Magazin der Badischen Zeitung einen Beitrag zum Chamäleon – oder vielmehr zu seinen Farben und Farbwechseln. Denn das Chamäleon ändert nicht – wie oft angenommen – die Farbe je nach Hintergrund, sondern nach Stimmung und Gefühl und reguliert damit auch seinen Temperaturhaushalt. Ist seine Haut kräftig rot oder braun-lila, deutet das auf schlechte Laune hin, das Tier fühlt sich entweder belästigt oder bereits im Angriffsmodus. Grün hingegen signalisiert Entspannung.
Erst vor zehn Jahren haben Schweizer Forscher herausgefunden, dass Nanokristalle in der Haut das Licht unterschiedlich farbig zurückwerfen. Diese Nanokristalle werden als Iridophoren bezeichnet. Je nach Gemütslage und Temperaturhaushalt des Chamäleons liegen diese Iridophoren näher oder weiter auseinander, was sich dann auf die Lichtreflexion auswirkt und so die verschiedenen Farben hervorruft.
(Quelle: badische-zeitung.de, zuletzt abgerufen am 14. Juni 2025)
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Faszinierend! Bei mir bedeutet rot entweder auch Wut, Nervosität oder Sonnenbrand und grün Übelkeit 😁😉
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Ja, zu Farben gibt es ja auch eine ganze Menge Redewendungen: rot sehen, gelb werden vor Neid, grün sein hinter den Ohren, …
Heute sind wir da ja allerdings eher emoji-geprägt 🤬🤢
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