Subgenres

(Dieser Beitrag gehört zur Serie „Sprache“. Hier geht es zum ersten erklärenden Beitrag „Sprache“ und zur Übersichtsseite mit allen Beiträgen.)

Einmal mehr ein Beitrag, der durchaus zu verschiedenen Serien in meinem Blog passt. Ich habe mich schließlich für das Thema Sprache entschieden, auch wenn „Subgenres“ gut zur „Vinyl-Freude“ passen würde.

So ganz bewusst habe ich dieses Wort zum ersten Mal vor ein paar Monaten vernommen. Wir saßen bei den Präsentationen von Projektarbeiten einer zwölften Klasse im Publikum und einer der Schüler hat sein Hobby „DJing“ vorgestellt. Erst habe ich mich gefragt, was das wohl sein soll, bis ich begriffen habe, dass dies die „Verbform“ für das „Tun“ eines DJs ist, als eines Discjockeys. Soweit so gut. Auf einer der präsentierten Folien hat dieser Schüler dann zusammengestellt, welche Art Musik er auflegt, also welche Genres (welche Stile) und welche Subgenres (ich übersetze das jetzt mal mit Unterkategorie). Verstanden habe ich das Wort nicht, als der Schüler es ausgesprochen hat, denn das hat sich in etwa so angehört Sabschangre (übrigens durchaus korrekt). Doch ich konnte das Wort auf der Folie gelesen und gedacht, interessant, ein Wort, über das ich einmal schreiben könnte. Denn seit ich mich selber vermehrt mit Musik befasse (siehe dazu die Serie „Vinyl-Freude“), begegnen mir natürlich auch immer mehr Bezeichnungen für Musikstile und dazugehörige Untergruppen. Während sich dieser Schüler aber vor allem für das – für mich total schräge Subgenre – Schranz begeistert, ist mir auf den verschiedenen Plattenbörsen, die ich bisher besucht habe, der Begriff „Krautrock“ begegnet. Krautrock war früher die Bezeichnung für Rockmusik aus der DDR, wird aber inzwischen allgemein für deutsche Rockmusik verwendet – also eine Unterkategorie der Rockmusik. Schranz kann ich leider nicht so genau erklären, es ist ein Subgenres des Techno (Quelle: wiki/Schranz, zuletzt abgerufen am 11. Juni 2025). Mich hat der Begriff an das Wort „schränzen“ erinnert, was in etwa die Musik einer Guggenmusik erklärt… lustigerweise habe ich kurz darauf in unserem Gemeindeblatt von einem Konzert einer Guggenmusik namens Schlierbachschränzer gelesen.

Ich kann mich jedenfalls nicht für das Subgenre Schranz begeistern und auch Krautrock ist nicht so meins, aber ich habe inzwischen herausgefunden, dass bei mir im Plattenregal verschiedene Platten des Subgenres „progressive rock“ stehen. Bewusst wurde mir das aber erst, als ich die Platten in eine Online-Datenbank eingepflegt habe, in der zu jeder Platte eben auch das Genre, das Subgenre und weitere Informationen angezeigt werden. Wobei – so wichtig ist das mit den verschiedenen Bezeichnungen ja auch wieder nicht, Hauptsache die Musik gefällt!

P.S. Ein ausführlicher Artikel zu „Genre“ und „Subgenre“ gibt es auf Wikipedia (zuletzt abgerufen am 11. Juni 2025).

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6 Gedanken zu „Subgenres“

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