Falshöft

(Dieser Beitrag ist der dritte in der Serie „Fotoprojekt 2025/Würfelspiel“. Zu allen Beiträgen und anderen Serien geht es auf der Übersichtsseite. In dieser Serie erscheint ausnahmsweise bei den Beiträgen kein Beitragsbild, sondern das dazu gehörige Foto wird in den Text integriert.)

„Schon März!“, habe ich gedacht, als ich den entsprechenden Beitrag zum Fotoprojekt2025/Würfelspiel von royusch gesehen habe. Um gleich darauf ein „oh, hoffentlich nicht schon wieder ein C!“ zu befürchten… denn sowohl im Januar („Campen“) wie auch im Februar („Camping“) habe ich eine Drei gewürfelt und so war – gemäß den Spielregeln von royusch – in diesen Monaten ein Wort mit C gefragt. Ich bin also ein bisschen nervös und beschließe, für einmal einen anderen – einen schwarzen statt eines cremefarbenen – Würfel zu verwenden (mehr zu meinen Würfeln im Beitrag „Wippfeuer“). Und siehe da: eine Sechs! Das heißt ein Wort mit F! Da fallen mir doch auf Anhieb gleich zwei Leuchttürme ein, von denen ich Fotos habe und auch noch eine Insel. Ich entscheide mich schließlich für den Leuchtturm Falshöft. Die Auswahl des Bildes war gar nicht so einfach, denn wir haben den Leuchtturm zum ersten Mal auf einer Radtour im Jahr 2005 besucht und waren dann später, im Jahr 2012, nochmal da (ohne Besichtigung). Ich entscheide mich schließlich für folgendes Bild:

Es enstand am Mittwoch, den 22. Juni 2005 auf unserer Radtour von Bremen an der Nordsee nach Eckernförde an der Ostsee. In meinem Tagebuch notiere ich dazu: Beim ersten Wegweiser mit dieser Aufschrift (gemeint ist „Zum Leuchtturm“ oder so ähnlich) zweigen wir ab, doch wir haben anscheinend den Wanderweg erwischt! Macht aber nichts, wir sind uns solche Holperpartien inzwischen ja gewohnt. Nach zwölf erreichen wir den Leuchtturm, Öffnungszeit bis zwölf… doch – das Tor ist noch offen und als der „Hobby-Leuchtturmwärter“ mit ein paar Leuten herunterkommt, fragen wir, ob wir noch hochdürfen. Zwei Damen wollen auch noch mit und so dürfen wir uns die gute Stube, das Trauzimmer und den Laternenraum anschauen, dazu Erläuterungen des Rentners, der im Ehrenamt diese Führungen macht. Wir kommen ins Plaudern, erzählen von unseren Leuchtturmtouren, machen Fotos… Lange nach zwölf fahren wir dann weiter, natürlich versorgt mit Leuchtturmtipps für die nächsten Kilometer.

Im Leuchtturmlexikon (Edition Ellert & Richter) finde ich zum Leuchtturm Falshöft folgendes: der vierundzwanzig Meter hohe Leuchtturm steht im Süden der Einfahrt zur Flensburger Förde und ist der einzige Leuchtturm an der Ostsee aus dem Gußeisenbau der Isselburger Hütte. Und total überraschend, weil total passend: er wurde am 1. März 1910 eröffnet!

P.S. Wer noch mehr über den Leuchtturm wissen möchte, findet hier ausführliche Informationen: Leuchtturm Falshöft (zuletzt abgerufen am 3. März 2025).

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3 Gedanken zu „Falshöft“

  1. Vielen lieben Dank Nicoletta Samira, dass du mit deinem Wort „Falshöft“ für den gleichnamigen Leuchtturm und diesem schönen Bild, wieder bei meinem Fotoprojekt „Würfelspiel 2.0“ dabei bist.

    Für mich ist es immer spannend zu sehen, was für ein Bild aus dem maritimen Bereich du wieder mitbringst, Danke dafür.

    Liebe Grüße und dir noch eine schöne Woche,

    Roland

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    1. Lieber Roland, das freut mich! Ich bin manchmal selber ganz überrascht, was sich in meinem Foto-Fundus alles an schönen Bildern findet! Manchmal kommen die Erinnerungen erst beim Betrachten der Bilder (wieder), aber hier war sie gleich da, denn ich weiß noch, wie ich gedacht habe, oh nein, wir sind zu spät…! Aber es hat ja dann doch noch mit der Besichtigung geklappt. Ich freue mich schon auf den April und bin gespannt, was es dann gibt! Liebe Grüße und bis bald, Nicoletta Samira

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