Auch wenn ich noch längst nicht alle Gedichte gelesen habe (zum einfach nur so durchlesen sind sie viel zu schön!), so traue ich mir jetzt doch zu, eine Rezension zum Lyrik-Band „Mondloste“ des geheimnisvollen Autors mit dem Pseudonym „Prinz Prospero“ zu schreiben.
Ich gebe es ganz offen zu: bisher hatte ich es nicht so mit Gedichten und Lyrik, aber seit ich ein paar Blogs abonniert habe, auf denen regelmäßig Gedichte veröffentlicht werden, bin ich auf den Geschmack gekommen und so finden sich nun in meiner Büchersammlung auch nach und nach (ein paar wenige) Gedichtbände ein…
Nüchtern betrachtet ist der „Mondlotse“ eine Sammlung von hundert Gedichten, die sich hauptsächlich um Liebe und starke Gefühle drehen, oft die Nacht zum Inhalt haben, weil sie wohl meist zu dieser besonderen Zeit (Tageszeit kann ich ja schlecht schreiben!) entstanden sind (der Untertitel des Buches lautet auch „Nachtlyrik“) und die auch durchaus einfach so durchgelesen werden können (dann aber ihren Reiz kaum oder gar nicht entfalten werden).
Wer jedoch mit dem Herzen liest, sich Zeile für Zeile im Mund zergehen lässt wie ein Stück schwarzer Schokolade und Gedicht um Gedicht über einen längeren Zeitraum auf sich wirken lässt, der entdeckt das Geheimnis des „Mondlotsen“. Es ist ganz einfach (und eben doch nicht einfach) eine einzige – Liebeserklärung. Eine Liebeserklärung an eine Frau namens Ariana, deren Seele inzwischen (nur noch?) als Stern am Himmel funkelt und doch mit diesem Leuchten (immer noch) zu trösten vermag.
Müsste ich ein einziges Gedicht auswählen, ich wüsste nicht, welches. Denn wie oben schon erwähnt, habe ich noch längst nicht alle auf mich wirken lassen, mich noch längst nicht von allen berühren lassen können, denn es wäre auf ein Mal zu viel (gewesen). So kann ich allen nur ans Herz legen, sich selber von den Worten berühren zu lassen. Wer erst einmal nur „kosten“ möchte, der findet Gedichte aus dem Buch auf mondlotse.de in der Rubrik Sternenseele1 (zuletzt abgerufen am 4. Nov. 2026).
P.S. Der nächste Gedichtband von Prinz Prospero erscheint bereits in den nächsten Tagen, der Titel „Mondbarke“ zaubert aber schon jetzt ein wunderschönes Bild in meinen Kopf: ein Schiff, das lautlos über mondbeschienenes Wasser gleitet und eine glitzernde Spur hinterlässt. Ich freue mich schon darauf! Erste Gedichte gibt es bereits im Blog von Prinz Prospero: dunkelpoesie.com (zuletzt abgerufen am 4. Nov. 2026). Omnia vincit amor.
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Oh, das ist ja mehr, als ich erwartet habe. Danke schön, schöne und kreative Frau ❤️
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Gern geschehen!
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