Schon an verschiedenen Stellen ist mir der Begriff „Limerick“ begegnet. Als ich ihn dann vor einer Weile wieder einmal in einem Blogbeitrag lese (www.dunkelpoesie.wordpress.com, zuletzt abgerufen am 19. Okt. 2026), kann ich mich aber nur noch vage an die Bedeutung erinnern und schaue deshalb mal nach, weil ich es jetzt doch genauer wissen will und auch weil ich darüber schreiben möchte!
Also: ein Limerick ist – in Bezug auf Gedichte – ein kurzes, meist scherzhaftes Gedicht mit fünf Zeilen mit dem Reimschema aabba (das heißt die erste, zweite und fünfte Zeile reimen sich und ebenso die dritte und vierte) und einem (relativ) festen metrischen Schema. Oft kommt in der ersten Zeile ein Ortsname vor (wiki/Limerick_(Gedicht), zuletzt abgerufen am 19. Okt. 2026). Bei den Beispielen erkenne ich interessanterweise ein Lied des Schweizer Liedermachers Mani Matter mit dem Titel „Arabisch“ (auch „Dr Sidi Abdel Assar vo El Hama“), das wir früher sogar bei den Pfadfinderinnen gesungen haben (heute bestimmt nicht mehr erlaubt, weil politisch unkorrekt!). Wer es sich (trotzdem!) anhören möchte, kann das hier tun (es ist aber „uff bärndütsch“!): www.youtube.com (zuletzt abgerufen am 19. Okt. 2026).
Zur Herkunft der Bezeichnung „Limerick“ für diese Gedichtform gibt es verschiedene Vermutungen: Der Name könnte auf die irische Stadt Limerick zurückgehen (wer sich dafür interessiert, hier gibt es mehr Informationen dazu: wiki/Limerick, zuletzt abgerufen am 19. Okt. 2026). Oder der Name könnte von dem irischen Soldatenlied „Will you come up to Limerick“ aus dem 18. Jahrhundert abgeleitet sein. Eine weitere Erklärung verweist auf die Sammlung von Nursery Rhymes (Kinderreimen) in Mother Goose’s Melody von 1765, in der rhythmisch ähnliche Formen vorkommen. (wiki/Limerick_(Gedicht), zuletzt abgerufen am 19. Okt. 2026)
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