Damit es Euch nicht (bald) wie mir geht – ich habe nämlich jetzt dann nichts mehr zu lesen! – hier wieder einmal eine Buchempfehlung von mir. Nachdem ich ja hier in meinem Blog bis vor etwa einem halben Jahr regelmäßig in meiner Serie „Berührende Bücher“ (hier geht es zur Übersichtsseite der erschienenen Beiträge) über lesenswerte Bücher geschrieben habe, kommt das nun nicht mehr so oft vor. Seit ich keine Serien mehr schreibe (mehr dazu im Beitrag „Am Aufräumen“), habe ich bis heute nur noch über zwei Bücher geschrieben (mehr dazu in den Beiträgen „Der Reisläufer“ und „In einem Zug“).
Doch bereits während des Lesens des Romans „Einatmen – ausatmen“ von Maxim Leo war mir klar, dass ich darüber schreiben „muss“, denn ich habe mich wieder einmal köstlich amüsiert beim Lesen, interessante Anregungen bekommen und bin auch immer wieder nachdenklich geworden.
Kurz zur Geschichte: eine – zumindest unternehmerisch betrachtet – erfolgreiche Managerin soll den Vorstandsposten des Konzerns erhalten. Leider mangelt es besagter Unternehmerin aber an Fingerspitzen- und Feingefühl, wenn es um ihre Angestellten geht oder – wie man so schön sagt – es fehlt ihr eklatant an sozialer Kompetenz. Deshalb wird sie auf ein teures und schickes Achtsamkeitsseminar geschickt – und das ganze zwei Wochen lang! Sie will während dieses Aufenthalts eigentlich einfach nur in Ruhe gelassen werden – doch dann kommt es eben doch anders als gedacht… mehr möchte ich hier allerdings nicht verraten!
Ich wünsche Euch schon jetzt viel Freude beim Lesen!
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Es wäre wirklich einmal interessant (Sie wird sich wohl verlieben usw.), ob man einem Menschen auf einem Seminar soziale Kompetenz antrainieren kann. Wo Mitgefühl und Empathie, also Fingerspitzengefühl für das Gegenüber fehlt, ob man das lernen kann. Bei Psychopathen ist da jede Liebesmühe umsonst, weil es sich um einer ererbten Hirnfehler handelt, bei Narzissten bin ich mir nicht sicher. Und der Rest der Welt braucht hierfür keine Kurse, denn da sind Mitgefühl und Empathie das natürlichste der Welt ..
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Soviel verrate ich jetzt doch noch: sie verliebt sich nicht (zumindest nicht in einen Menschen und nein, auch nicht in ein anderes Lebewesen…). Das wäre für diesen tiefgründigen Roman dann doch zu einfach und plakativ.
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Immerhin ein Trost.
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