Guggiföhn

Vor ein paar Tagen habe ich im Blog von MeteoSchweiz wieder einmal gelesen, dass der „Guggiföhn“ weht (www.meteoschweiz.ch/blog/2026/03, zuletzt abgerufen am 20. März 2026) und mich einmal mehr über den Begriff und dieses ganz besondere Wetterphänomen gewundert. „Das passt in meinem Blog!“, habe ich gedacht und voilà, hier ist der Beitrag dazu.

MeteoSchweiz schreibt dazu in seiner Rubrik „Wetter und Klima von A bis Z“ folgendes (www.meteoschweiz.ch/wetter/guggifoehn, zuletzt abgerufen am 20. März 2026): Der Guggiföhn ist eine regionale Art des Südföhns, einem Fallwind. Im Unterschied zu diesem tritt er meist in südöstlicher Richtung auf. Seinen Namen hat er vom Guggigletscher, über dem er sich beim „Fallen“ verstärkt. Er tritt auf, wenn in den Alpen eine Südostströmung vorherrscht. Winde mit dieser Strömung treffen im Berner Oberland auf die drei berühmten Berge Eiger, Mönch und Jungfrau. Der Föhn weht dann den Aletschgletscher hinauf und „stürzt“ sich dann auf der Nordseite der Berge zwischen Jungfrau und Mönch den Guggigletscher hinunter. So kann der Fallwind ungebremst in die Region des Lauberhorns vordringen und dort Böen bis zu Orkanstärke auslösen. Der Guggiföhn gehört damit zu den extremsten Wettererscheinungen im Alpenraum.

Am 4. Dezember 2022 war der Guggiföhn auch schon Thema im täglichen Blog von MeteoSchweiz (www.meteoschweiz.ch.blog//2022/12, zuletzt abgerufen am 20. März 2026).

Bei allen Links gibt es auch spektakuläre Bilder, wie Wolken zwischen Jungfrau und Mönch über die Bergkante wallen. Ich verwende als Beitragsbild eine Alpensicht, die bei uns in der Nähe in den Rebbergen entstanden ist – ob darauf allerdings Eiger, Mönch und Jungfrau zu sehen sind, kann ich nicht genau sagen…!

#Worte_die_verzaubern #blog #sprache #wetter #klima #guggiföhn #lauberhorn #eiger #mönch #jungfrau #gletscher #föhn #fallwind

4 Gedanken zu „Guggiföhn“

  1. Das sind sehr beeindruckende Fotos, die du da verlinkt hast. Wolkengebirge über dem Gebirge. Statt die Schweiz immer nur auf Johanna Spyri, Banken und Käse zu reduzieren, sollte man ihren Status als Wetterhochburg endlich auch in Deutschland anerkennen. Das Wetterhäuschen, welches mir meine Tante vor 70 Jahren aus der Schweiz mitbrachte, funktionierte immer tadellos, und seitdem der Kachelmann nicht mehr das Wetter im Fernsehen macht, begnüge ich mich mit der App auf dem Smartphone (nicht immer zu meinem Vergnügen).

    Gefällt 1 Person

Hinterlasse einen Kommentar