Nicht immer liegt unsere (Tiger-)Lilly so entspannt herum wie auf dem Beitragsbild. Sie kann auch ein echtes „Fägnäscht“ sein!
Als „Fägnäscht“ wird in der Schweiz meist ein unruhiges Kind bezeichnet, eines, das nicht stillsitzen kann. Aber auch Erwachsene können ein „Fägnäscht“ sein, zum Beispiel ich selber, wenn ich nicht schlafen kann, mich von einer Seite auf die andere wälze, an der Bettdecke herumzerre, sie immer wieder anders um die Füsse wickle – kurz, einfach nicht still liegen kann. Oder eben auch Katzen, wenn sie unruhig auf dem Sofa hin und her tigern und sich nicht entscheiden können, wo und wie sie sich hinlegen wollen.
Das Wort ist zusammengesetzt aus „fäge“ (fegen im Sinne von heftig herum bewegen) und „näscht“ (Nest, hier eines gemeint, in dem es nur so wuselt). Der Begriff wird – wie viele Dialektwörter, die eigentlich abwertend gemeint sind – eher liebevoll zärtlich verwendet (ich beschreibe diesen nicht unbedeutenden Unterschied zum Beispiel auch im Beitrag „Honk oder so“). Denn während zum Beispiel das hochdeutsche Pendant „der Zappelphilipp“ doch sehr abwertend ist, so ist doch schon allein der Begriff „Fägnäscht“ (ausgesprochen „Fäägnäscht“) doch einfach schon viel „härziger“… oder nid?
(Dieser Text ist unter zuhilfname verschiedener Internet-Quellen entstanden.)
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Hi Nicole,
ich liebe das Wort. Ich bin eins. Mich nervt das schon selber so stark ist das und ich hab echt ein schlechtes Gewissen gegenüber meinem Freund. Aber der scheint es nicht zu merken. Schönes Wort. ☺️
Liebe Grüsse
Alexandra
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