OST

Mit dem Titel „OST“ meine ich nicht die Himmelsrichtung- und auch nicht das dänische Wort für Käse, das ebenfalls „ost“ heißt, allerdings mit einem langen „o“ gesprochen wird.

OST ist eine Abkürzung, die ich erst vor ein paar Tagen kennengelernt habe: ich war auf der Suche nach Filmmusik, konkret nach den Soundtracks von „Grease“ und „Saturday Night Fever“. Im Internet-Shop, in dem ich regelmäßig Schallplatten bestelle, entdecke ich bei den Angaben zur Platte eben dieses OST. Was das wohl heißen mag? Ein Kürzel für den Zustand einer gebrauchten Schallplatte ist es nicht, soviel weiß ich. Also kurz in der Suchmaschine „OST“ und „Schallplatte“ eingegeben und schon habe ich die Antwort: OST bedeutet „Original Soundtrack“ – also genau das, was ich haben möchte! Manchmal bekommt man nämlich bei der Suche nach Filmmusik auch nur eine Zusammenstellung von verschiedenen Songs und nicht den kompletten Soundtrack – womit ich mich gleich noch dem Wort „Soundtrack“ widmen möchte.

Der Duden ist da meines Erachtens etwas ungenau, denn er führt als Bedeutungen auf: „Zusammenstellung der für einen Film eingespielten oder zusammengestellten Musikaufnahmen (auf CD o. Ä.)“, dazu als Beispiel „den Soundtrack zu dem Film gibt es zu kaufen“ und dann einfach als zweite Bedeutung „Filmmusik“. (www.duden.de/Soundtrack, zuletzt abgerufen am 17. März 2026)

Denn es geht auch genauer: Soundtrack ist nämlich die „Tonspur zu einem Film“ und davon abgeleitet der „(Tonträger mit) Musik zu einem Film“. Der Begriff stammt aus dem Englischen und ist zusammengesetzt aus Sound (Ton) und Track im Sinne von Musikstück. (www.wissen.de/soundtrack, zuletzt abgerufen am 17. März 2026)

Übrigens habe ich in meiner Serie „Vinyl-Freude“ einmal über einen Soundtrack geschrieben, mehr dazu im Beitrag „In Pink“.

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