Manchmal kommt es zu lustigen „Verwechslungen“. Als mein Mann neulich aus dem Homeoffice mit einem Arbeitskollegen telefoniert, der in der Firma war, hat er gesagt (dazu muss man noch wissen, dass sich die Firma auf zwei Standorte aufteilt, der eine befindet sich am Kaiserstuhl, der andere im Schwarzwald): „Morgen bin ich wieder da.“ Und merkt gleich, dass das vielleicht nicht ganz klar ist! Denn er meint damit, dass er morgen wieder in der Firma ist (und zwar am Standort am Kaiserstuhl), „da“ aber auch bedeuten könnte, dass er noch am selben Ort ist, nämlich im Homeoffice. Er versucht sich zu korrigieren und sagt deshalb noch: „Also ich meine morgen bin ich dann wieder dort.“ „Also hier?“ fragt der Kollege sicherheitshalber nochmal nach. „Ja, morgen bin ich wieder am Standort am Kaiserstuhl.“ Und dann lachen die beiden über das verwirrende hier oder da oder dort – und ich habe wieder eine Idee für einen Blogbeitrag…!
Dieses „Gschichtli“ erinnert mich dann gleich noch an eine Begebenheit aus einer meiner Motorrad-Fahrstunden. Mein Fahrlehrer, der hinter mir im Auto herfuhr – über Funk mit mir vorne dran verbunden – gab mir die Anweisung, rechts an den Straßenrand zu fahren. Dort standen geparkte Autos und ein Anhänger, bei dem noch Platz war. Er sagt deshalb: „Halte bitte hinter dem Anhänger an!“ Der Anhänger steht mit dem Nummernschild zu mir und ich denke noch, da ist aber nicht gerade viel Platz dahinter, aber wenn das mein Fahrlehrer so wünscht, dann mache ich das halt. Ich manövriere also die Maschine in die Lücke zwischen einem Auto und dem Anhänger, da sagt der Fahrlehrer: „Also eigentlich habe ich gemeint, hinter dem Anhänger.“ Und stellt dann fest, dass seine Anweisung leider nicht ganz klar war: nach dem Einparken stehe ich nämlich hinter dem Anhänger, also hinter dem Hinterteil des Anhängers, ich sehe jetzt also das Kennzeichen des Anhängers. Aus der Perspektive des heranfahrenden Autos (oder auch Motorrads) hat mein Fahrlehrer aber mit „hinter dem Anhänger“ gemeint, dass ich am Anhänger vorbeifahre und mich dann davorstelle (wo auch deutlich mehr Platz gewesen wäre!). Tja, manchmal ist es gar nicht so einfach herauszufinden, was mit einer vermeintlich klaren Aussage gemeint ist…! Auch wir haben nachher herzlich über dieses „Missverständnis“ gelacht und ich habe ihm gesagt, dass ich mich noch gewundert hätte, dass ich in die enge Lücke manövrieren musste – und er hat danach versucht, mir wirklich klare Anweisungen zu geben, zumal ich mangels Mikrofons ja keine Rückfragen stellen konnte, sondern höchstens mit Kopfschütteln, Kopfnicken oder Schultern hochziehen „Antwort“ geben konnte. Spaß hat es trotzdem immer gemacht!
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Also wenn da nicht hier ist, sondern dort, wird es ja wirklich verwirrend 😅
Ich stifte gelegentlich Verwirrung, wenn es am Wochenende um die Planung in dieser oder der nächsten Woche geht. Was noch nicht angefangen hat, muss doch wohl als nächstes kommen und kann nicht dieses sein. Liebe Grüße von hier, also dem Wienerwald 🙂
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Oh ja, das mit der Woche/den Wochentagen ist ja auch so ein „Klassiker“! 😂
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