Shoegazing

(Dieser Beitrag gehört zur Serie „Sprache“. Hier geht es zum ersten erklärenden Beitrag „Sprache“ und zur Übersichtsseite mit allen Beiträgen.)

Auch die MINT (Magazin für Vinyl-Kultur, ich werde an anderer Stelle noch ausführlich zu diesem Magazin berichten) ist immer eine Quelle für interessante neue Wörter. Neulich bin ich in einer Ausgabe mehrmals über den Begriff „Shoegaze“ gestolpert, bis ich mich dann dazu bequemt habe (alles muss ich ja auch nicht immer wissen!), danach zu googeln…

Auch wenn ich kein Fan von KI bin, so fasst sie das Wesentliche zu diesem Subgenre (mehr zu diesem Begriff im Beitrag „Subgenres“) des Alternative Rock und Indie doch gut zusammen: entstanden Ende der 1980er Jahre in Großbritannien, ist das Genre bekannt für seinen verträumten, verzerrten Gitarrensound, die verschwommenen Vocals und den lauten Einsatz von Rückkopplungen. Der Begriff „Shoegazing“ bezieht sich ursprünglich auf die Art und Weise, wie die Musiker auf der Bühne auf ihre Schuhe zu starren schienen, entweder aus Schüchternheit oder wegen der vielen Effektpedale, die sie bedienten. Eine der wichtigsten Vertreter ist die Band „My Bloody Valentine“. (Quelle: www.google.com/search, zuletzt abgerufen am 6. Okt. 2025)

Ob die Kröte auf dem Beitragsfoto, die sich in meinem Turnschuh im Vorzelt verkrochen hat und mich nun empört anstarrt, weil ich sie da rausschmeissen möchte, begeistert wäre, wenn sie als Illustration für „Shoegaze“ herhalten muss, weiß ich nicht – ich habe auch nicht gesungen, als ich sie dort entdeckt habe (nachdem ich den Schuh anziehen wollte!), sondern ganz einfach gekreischt… aber das passt ja vielleicht doch wieder zum „Shoegazing“…!

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2 Gedanken zu „Shoegazing“

  1. Wenn mir jemand anderes als du, meine Liebe, das Wort erklärt hätte, wäre ich gewiss gewesen, dass man mich verarscht. Doch die Musik wird durch die Pedale nicht besser, wenn man runterkuckt. Jedoch ist die Erklärung offensichtlich. Schön, dass du mal wieder was geschrieben hast. Ich hab dich vermisst, auch auf meinem Blog.

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    1. Hallo mein lieber Prinz! Das Shoegazing ist auch so gar nicht mein Genre, da bin ich ganz bei Dir! Aber ich fand den Begriff so lustig und deshalb war er es mir wert, eine Erklärung dazu zu schreiben.
      Zum Vermissen: wir waren im September im Urlaub, aber jetzt geht es auf meinem Blog weiter! Und bei Deinem Blog bin ich irgendwie aus dem Abo rausgefallen, keine Ahnung warum! WordPress treibt manchmal seltsame Blüten… Aber jetzt habe ich ihn wieder abonniert und freue mich schon auf Deine Beiträge! Bis bald!

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