Neo-Prog

(Dieser Beitrag gehört zur Serie „Vinyl-Freude“. Hier geht es zum erklärenden Beitrag „Vinyl-Freude“ und zur Übersichtsseite mit allen Beiträgen.)

Wieder einmal habe ich – während ich eine Platte aus der Sammlung meines Bruders anhöre – im Internet nach Informationen zur betreffend Platte und Band gesucht und habe dabei – wieder einmal! – einen Musikbegriff entdeckt, den ich bisher noch nicht kannte und der wohl als „Subgenre“ durchgehen würde (mehr dazu im Beitrag „Subgenres“). Und zwar hatte ich auf dem Plattenteller das Album „Heads Or Tales“ von „Saga“ liegen – und mich dabei gefragt, zu welchem Genre wohl diese Musik gehört.

Auf Wikipedia (zuletzt abgerufen am 11. Aug. 2025) finde ich dazu folgendes: „Saga (eigene Schreibweise SAGA) ist eine kanadische Rockband, die vor allem in Deutschland, Schweden und Puerto Rico erfolgreich ist. Die Gruppe gehört zu den Hauptvertretern des Neo-Prog, ihr Stil ist angelehnt an den Progressive Rock der 1970er Jahre.

Da ich über „Progressive Rock“ bereits einen Beitrag hier im Blog geschrieben habe (siehe dazu „Progrock“), weiß ich darüber etwas Bescheid. Aber was beinhaltet nun die Stilrichtung des Neo-Prog? „Der Neo-Prog (oder NeoProg) ist eine Stilrichtung der Rockmusik, die zu Beginn der 1980er Jahre als zweite Welle des Progressive Rock begründet wurde und sich stark an dessen musikalische Elemente anlehnt“, schreibt dazu Wikipedia (zuletzt abgerufen am 11. Aug. 2025) und führt dazu weiter aus: Diese musikalischen Elemente sind dabei besonders die spezielle Harmonik und Rhythmik sowie die langen, epischen Songs mit oft tiefgründigen Texten und langen Instrumentalteilen. Besonders der Synthesizer wird zur Erzeugung von Klangteppichen genutzt. Gegenüber dem klassischen Progressive Rock ist der Neo-Prog stärker auf melodische Elemente ausgerichtet.

Wenn mein Bruder diese Platte nicht rauf und runter gehört hätte, würde mir diese Musik wohl gar nicht gefallen, aber ich kann mich noch erinnern, dass mich auch das Cover der Platte „Head Or Tales“ fasziniert hat: es zeigt einen Dompteur, der einen Reifen hält, durch den eine Figur springt, die sich im Sprung von einem Leoparden in einen Menschen verwandelt. Besonders der Titelsong „The Flyer“ ist ein echter Ohrwurm, den ich mir, während ich das hier schreibe, gerade als „Begleitung“ anhöre, bevor ich dann mit „Social Orphan“ und „The Writing“ abschließe…

P.S. Wer in „Head Or Tales“ reinhören möchte, auf Youtube (zuletzt abgerufen am 11. Aug. 2025) ist es komplett verfügbar – aber das ist natürlich überhaupt nicht dasselbe wie dieses Werk auf Vinyl anzuhören!

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Ein Gedanke zu „Neo-Prog“

  1. Ich kann mich an „Saga“ erinnern, habs aber nie gehört, dafür aber „Yes“ und „Genesis“, als die noch nicht durch die Ablöse von Peter Gabriel durch Phil Collins (das Grauen der Achtziger) dem Mainstream verfiehlen. Pink Floyd war natürlich das Nonplusultra und ist es heute noch – mit oder ohne Roger Waters ..

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