AOR

(Dieser Beitrag gehört zur Serie „Sprache“. Hier geht es zum ersten erklärenden Beitrag „Sprache“ und zur Übersichtsseite mit allen Beiträgen.)

Wie im vorherigen Beitrag „Tapping“ geht es auch hier um einen Begriff aus der (Rock-)Musik: AOR ist nämlich die Abkürzung für „Adult Oriented Rock“ und das bedeutet soviel wie „Rockmusik mit einer stark kommerziellen Ausrichtung, die in den frühen 1980er Jahren ihre Hochphase hatte“. Synonym verwendet werden auch die Begriffe Mainstream Rock, Melodic Rock, Arena-Rock oder Stadion-Rock.

Auf Wikipedia findet sich dazu folgende Definition: „Unter AOR als Musikgenre verstehen Musikjournalisten im Allgemeinen keyboardlastige, auskomponierte Rockmusik mit professionellem Gesang und ausgefeilter Produktion, die sich durch eine starke kommerzielle Ausrichtung und einen hohen Grad an Eingängigkeit auszeichnet. Die Songs haben meist eine positive Grundstimmung und eignen sich aufgrund der markanten und hymnenartigen Refrains oft zum Mitsingen. Eine wichtige Rolle spielen dabei pathetische Rock-Balladen („Power-Balladen“), die nicht selten zu den kommerziell erfolgreichsten Songs von AOR-Bands gehören. AOR-Bands konnten vor allem in den 1980er Jahren große kommerzielle Erfolge feiern und produzierten enorm viele Hits, die bis heute regelmäßig im Radio gespielt werden.

Und wie habe ich jetzt diese – mir bisher völlig unbekannte Abkürzung – entdeckt? Es war – wieder einmal – beim Musikhören… ich durfte neulich in der Plattensammlung meines verstorbenen Bruders stöbern und habe dabei eine „Greatest Hits“ von „Survivor“ entdeckt – mit Hits wie „Eye of the tiger“ oder „Burning heart“. Als ich die Band im Internet suche, lese ich bereits im ersten Abschnitt des dazugehörigen Wikipedia-Artikels, dass Survivor  eine US-amerikanische Rockband ist, die heute zu den bekanntesten Vertretern des AOR gehört. Und schon wieder was (interessantes) gelernt!

Quellen:

wiki/Adult_Oriented_Rock, zuletzt abgerufen am 29. Juli 2025

wiki/Survivor_(Band), zuletzt abgerufen am 29. Juli 2025

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7 Gedanken zu „AOR“

  1. Dann müsste aber Bon Jovi und die deutschen Scorpions auch zu AOR gehören, oder? Ich fand damals „Slippery when wet“ so verdammt gut, aber alles eher eingängige Songs und das Bühnenposing ist bei beiden obigen Bands genau einstudiert.

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    1. Also bei Bon Jovi ein Ja für gewisse Songs/Alben, die Scorpions werden aber nicht dazu gezählt – für beide Bands gibt es dazu interessante Beiträge im Netz… ich „buche“ Bon Jovi für mich inzwischen als „Jugendsünde“ und die Scorpions sind inzwischen auch nicht mehr so meins… man/frau wird älter…!

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  2. Musik hat mit Gefühl zu tun und jeder sollte die Musik hören, die seinen Gefühlen entspricht. Damals waren Schlager mein Feindbild. Heute hab ich mich mit Schlagern ausgesöhnt. Manche haben einen Charme, dem man sich – meiner Meinung nach – nur schwer entziehen kann. Ich hör aber auch Klassik oder symphonischen Rock mit Tarja Turunen etwa als Sängerin. Aber wie gesagt: Erlaubt ist, was gefällt. Nur Phil Collins – das Grauen der 80er – geht gar nicht an mich ran. Aber das ist meine persönliche Einstellung.

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