(Dieser Beitrag ist der zwölfte – für den Monat Dezember – in der Serie „Fotoprojekt 2024: Würfelspiel“. Zu allen Beiträgen und anderen Serien geht es auf der Übersichtsseite. In dieser Serie erscheint ausnahmsweise bei den Beiträgen kein Beitragsbild, sondern das dazu gehörige Foto wird in den Text integriert.)
Allerorten hört man es jetzt wieder – je nach Situation mit einem leicht panischen, manchmal aber durchaus mit einem freudigen Unterton: „In drei Wochen ist ja schon Weihnachten!“ Früher habe ich immer darüber amüsiert, denn Weihnachten ist ja immer am selben Datum und kommt deshalb doch gar nicht irgendwie überraschend oder plötzlich – aber wenn ich auf dieses Jahr schaue und mir bewusst wird, dass ich nun bereits den zwölften und letzten Beitrag für das Fotoprojekt Würfelspiel von royusch schreibe, dann frage ich mich schon, wo die Zeit geblieben ist und ertappe mich ebenfalls dabei, wie ich – leicht panisch – denke: Oh Gott, in drei Wochen ist ja schon Weihnachten!
Umso mehr freue ich mich, dass ich 3 + 6 = 9 gewürfelt habe und Euch nochmal mit einem besonderen Wort überraschen kann: ich habe mich nämlich für das Wort WIPPFEUER entschieden.

Das Foto stammt von unserer Jütland-Radtour im Juni 2009 und zeigt die Rekonstruktion eines Wippfeuers in Skagen (im Beitrag „Ein besonderer Ort“ schreibe ich mehr über diese Künstlerkolonie am nördlichsten Punkt Dänemarks). Im Leuchttürme Lexikon aus der Edition Ellert & Richter steht zum Wippfeuer: Die Schöpftechnik alter Ziehbrunnen war vermutlich Vorbild für die überwiegend an der Ostsee eingesetzten Wippfeuer. Als Leuchtfeuer diente ein mit Steinkohle gefüllter Eisenkorb, der über einen langen Balken mit Gegengewicht in die Höhe gezogen wurde. Je nach Windstärke und Korbgröße konnte oder musste in einer Nacht mehrmals „gewippt“ werden, um Kohle nachzufüllen. Wenn diese Beschreibung lese, dann stelle ich mir das äußerst anstrengend und auch sehr gefährlich vor! Die Menschen, die ein solches Wippfeuer bedienen mussten, war sicher nicht unglücklich, als dieses von einem Leuchtturm abgelöst wurde.
Ich hingegen bin schon ein bisschen wehmütig, dass das nun der letzte Beitrag ist des Fotoprojekt Würfelspiel von royusch ist. Deshalb bin ich umso gespannter auf das neue Projekt von royusch, von dem er aber in seinem Dezember-Beitrag noch nichts verraten wollte… Also ich fände es ganz praktisch (und lustig), wenn es wieder etwas mit Würfeln zu tun hätte. Denn nachdem ich nämlich zu Beginn des Projekts Schwierigkeiten hatte, überhaupt Würfel aufzutreiben (ich schreibe darüber im ersten Beitrag „Feuerhöhe“ und in „Die gefürchtete Zahl“), so habe ich neulich bei uns auf dem Dachboden in einer Holzschachtel etwa zehn schwarze Würfel gefunden! Da habe ich allerdings Anfang des Jahres nicht nachgeschaut, denn ich wusste, dass in der Schachtel Schachfiguren sind, die mein Mann gedrechselt hat und da Schach ja nichts mit Würfeln zu tun hat, habe ich die Schachtel gar nicht geöffnet. Würfel habe ich nun also genug – was ich wohl als nächstes auf dem Dachboden suchen muss?! Ich werde auf jeden Fall in jede Schachtel schauen!
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Vielen lieben Dank Nicoletta, dass du mit deinem Wort „Wippfeuer“, einer interessanten Erklärung und diesem schönen Bild von eurer Radtour, wieder bei meinem Fotoprojekt „Würfelspiel“ dabei bist.
Ich hoffe, wir lesen uns im nächsten Jahr wieder. Bis dahin alles Gute, eine schöne Vorweihnachtszeit und liebe Grüße,
Roland
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War mir eine Freude 🙂 Ich bin ja schon sooo gespannt auf Dein nächstes Fotoprojekt! Bis dahin alles Liebe und Gute von Nicoletta
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Danke Nicoletta, freut mich sehr, dass dir meine Fotoprojekt gefallen hat 😊
Liebe Grüße und dir eine schöne Vorweihnachtszeit,
Roland
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Ein spannendes Wort und ein noch spannender Beitrag 🙂
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Vielen lieben Dank! Ich freue mich immer, wenn ich etwas besonderes finde… 🙂
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