Die fliegende Kuh

(Dieser Beitrag gehört zur Serie „Redewendungen“. Hier geht es zum ersten erklärenden Beitrag „Was macht der Storch im Salat?“ und zur Übersichtsseite.)

Seit vor ein paar Tagen unsere Photovoltaik-Anlage in Betrieb gegangen ist, können wir es kaum erwarten, dass die Sonne scheint. Leider war es bisher eher bewölkt, doch erstaunlicherweise stellen wir bereits kurz nach der Inbetriebnahme fest, dass wir trotz Bewölkung fleißig „ernten“! Über eine App – was denn sonst?! – können wir fast in Echtzeit ablesen, wieviel Strom vom Dach (von der Sonne) kommt, wieviel wir gerade verbrauchen und wieviel wir ins Netz speisen oder in unsere Batterie laden. Spannend! Doch warum ich das alles hier schreibe? Am Tag der Inbetriebnahme bin ich auf eine mir völlig unbekannte Redewendung gestoßen: mein Mann sagt nämlich, als er einen Blick in die App wirft und wir trotz Bewölkung mehr Strom „ernten“ als wir verbrauchen, dass er gespannt sei, wie denn das aussehen wird, wenn einmal richtig die Sonne scheint. „Dann fliegt die Kuh!“ – ruft er begeistert aus. Wie bitte? Die soll bloss nicht auf unser Dach fliegen… sonst ist es aus mit der Stromproduktion! Er meint damit, dass wenn die Anlage dann mal die volle Leistung erbringt, wir einen enormen Überschuss an produziertem Strom haben werden. Nur schade, dass wir vermutlich erst nächsten Sommer sehen werden, wie die Kuh fliegt! Wir sind schon jetzt ganz gespannt…

P. S Auch an anderer Stelle habe ich schon über die Kuh geschrieben, zum Beispiel im Beitrag „Vom Hecht in der Suppe“.)

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