Wiehnachtsgutzi

(Dieser Beitrag ist das 13. Türchen des diesjährigen Blog-Adventskalenders. Auf der Übersichtsseite sind alle veröffentlichten Beiträge verlinkt.)

Wiehnachtsgutzi* (Weihnachtskekse) dürfen natürlich auch nicht fehlen! Wie gern erinnere ich mich an früher, als meine Mutter Vanille-Stängeli und Spitzbuebe, Brunsli und Mailänderli und als besondere Spezialität Zedernbrot gebacken hat. Meine Großmutter hat meinen Vater zu Weihnachten immer mit Dattelpusserl überrascht… (mehr zu meiner großartigen Großmutter gibt es hier: Eine besonderen Frau). (Und wer noch mehr Lust auf Schweizer Dialekt hat: Hier geht es zu den Blogbeiträgen „Schwyzerdütsch“ und „Und no meh Schwyzerdütsch“.)

Ich bin in Sachen „Wiehnachtsgutzi“ backen – übrigens gibt es sowohl in der Schweiz wie auch hier in Süddeutschland, wo ich lebe, unzählige Begriffe für Weihnachtskekse – etwas faul und backe, wenn überhaupt, Brownies. Die sind einfach, mit „Gelinggarantie“, gut zu verschenken und sehr beliebt… ich habe eine Kopie des Rezeptes ohne Angabe der Quelle vor Jahren von einer Arbeitskollegin bekommen, es könnte auch aus dem „berühmten“ Berner Kochbuch stammen (siehe dazu Türchen Nr. 10: Rahmdääfeli).

Brownies

120g Margarine oder Butterin einem Topf schmelzen
175-200g Blockschokoladebeigeben, schmelzen, vom Feuer nehmen, auskühlen lassen
150g Zucker (im Originalrezept 220g Zucker)beigeben, mischen
2 Eier 
1 Prise Salz
½ Päckli Vanillezucker  beigeben, alles kurz zusammen verrühren
120g Mehl 
150g Baumnüsse, evtl. grob gehacktbeigeben, mischen

Masse in eine gut gefettete feuerfeste Auflaufform (23x23cm) füllen, glattstreichen. (Anmerkung: ich mache meist die doppelte Menge und verstreiche dann den Teig einfach auf einem mit Backpapier belegten Backblech.)

Backen: 20-30 Minuten (im Originalrezept 30-40 Minuten) bei guter Mittelhitze (200-220 Grad) auf der zweituntersten Rille des vorgeheizten Ofens. (Anmerkung: Ich mache es immer so: in Auflaufform 30 Minuten, auf Kuchenblech (bei doppelter Menge Teig) 20-25 Minuten.) Evtl. 10 Minuten vor Schluss nur noch mit Unterhitze backen.

In die gewünschte Würfelgrösse schneiden. Frisch essen, die Brownies sollten innen noch feucht sein. (Anmerkung: Die Brownies lassen sich am besten in einer gut verschlossenen Dose aufbewahren. Allenfalls trocknen sie etwas aus, aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch.)

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4 Gedanken zu „Wiehnachtsgutzi“

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