(Dieser Beitrag ist das 11. Türchen des diesjährigen Blog-Adventskalenders. Auf der Übersichtsseite sind alle veröffentlichten Beiträge verlinkt.)
Auch die Linzertorte gehört – vor allem hier in der Gegend, in der ich wohne – untrennbar zu Weihnachten, obwohl sie auch das ganze Jahr über gern gegessen wird… mit einem Rezept kann ich leider nicht aufwarten (ich habe noch nie welche gebacken), aber mit einem (kleinen?) Geheimnis…
Meine Schwiegermutter ist eine wahre Weltmeisterin im Linzertorte backen, Hunderte, wenn nicht Tausende (oder vielleicht noch mehr?) hat sie über die Jahre gebacken, unzählige an Weihnachten zum Verschenken, dann natürlich auch zu jedem Geburtstag und allein für unsere Hochzeit hat sie sage und schreibe sechzehn Linzertorten gebacken (für etwa sechzehn Gäste…)!
Aber ich bin hier ganz ehrlich: mir schmeckt Linzertorte nicht so besonders. Die meiner Mutter mochte ich gar nicht, aber als dann meine Schwiegermutter voller Stolz mit ihrer Linzertorte ankam, blieb mir nichts anders übrig, als davon zu kosten… und was soll ich sagen? Sie schmeckt tatsächlich Welten anders – besser! – als alle bisherigen, die ich probiert habe. Irgendwann finde ich dann auch heraus, warum ihre so anders, so viel besser schmeckt: sie verwendet (gemahlene) Walnüsse anstelle von Haselnüssen… und die Walnüsse kommen vom Baum im eigenen Garten. Kein Wunder, dass sie solch einmalige Linzertorten zaubert…
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Satanarchäolügenialkohöllisch verführerisch! Wusstest Du, dass ein Linzertortenrezept von 1696 das älteste erhaltene Rezept überhaupt ist?
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Nein, das wusste ich nicht. Danke für den Hinweis! Mit welchen Nüssen da wohl gebacken wurde…?
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