Rahmdääfeli

(Dieser Beitrag ist das 10. Türchen des diesjährigen Blog-Adventskalenders. Auf der Übersichtsseite sind alle veröffentlichten Beiträge verlinkt.)

Ob es sich bei diesen Rahmdääfeli (Sahnebonbons) um eine Schweizer Spezialität handelt, weiß ich leider nicht – ich weiß nur, dass sie süchtig machen können… In ein hübsches Glas mit schönem Deckel verpackt, machen sie bestimmt nicht nur Schleckmäulern eine Freude!

Das Rezept hat mir meine Tante aus dem Berner Kochbuch*, Ausgabe 1974, von Hand abgeschrieben 1dl = 100 ml):

Rahmtäfeli**

2,5dl Milch

2,5dl Rahm

450g Zucker

50g Puderzucker (gesiebt)

Alle Zutaten außer dem Puderzucker vermischen, in einer Pfanne (hier ist ein Topf gemeint!) bei guter Hitze unter Rühren so lange kochen, bis die Masse dicklich ist und eine leicht braune Farbe annimmt. Jetzt den gesiebten Puderzucker beifügen und die Masse auf ein kalt ausgespültes Blech gießen.

Sollten sich nach Beigabe des Puderzuckers Blasen bilden, lässt sich die Masse mit einem Löffel Wasser wieder glattrühren.

Nach dem Festwerden mit einem scharfen Messer schneiden.

*Das Berner Kochbuch wurde in der Schweiz früher im Hauswirtschaftsunterricht – damals noch profan „Kochen“ genannt – verwendet.

**Es kommen verschiedene Schreibweisen vor, da es sich beim Schweizerdeutschen ja um eine gesprochene Sprache handelt, das heisst, es gibt keine Rechtschreiberegeln…

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2 Gedanken zu „Rahmdääfeli“

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