(Dieser Beitrag ist das 6. Türchen des diesjährigen Blog-Adventskalenders. Auf der Übersichtsseite sind alle veröffentlichten Beiträge verlinkt. Der Beitrag gehört auch zur Serie „Mit dem Motorrad zu Maria“.)
Nachdem es heute hoffentlich zum „Zmorge“ (Frühstück) selbstgebackene „Grättimänner“ gegeben hat – das Rezept dazu war gestern hinter Türchen Nr. 5 versteckt – gibt es heute dazu einen (kleinen) Ausflug in die Schweiz: zu einer wunderschönen und beeindruckenden Kirche, die passend zum heutigen Nikolaus-Tag, dem heiligen St. Nikolaus geweiht ist. In Reinach im Kanton Baselland (ca. 20 km von Basel entfernt) ist die größere der beiden katholischen Kirchen diesem allseits bekannten Heiligen aus Myra geweiht. Sein Stab und die drei goldenen Kugeln, die er der Legende nach drei Jungfrauen ins Fenster warf, damit der Vater sie verheiraten konnte, zieren sogar das Gemeindewappen.
Der große und moderne Kirchenbau befindet sich im alten Ortskern von Reinach (die genaue Adresse lautet: Kirchgasse 7, CH-4153 Reinach/BL, Schweiz). Die Kirche ist normalerweise tagsüber geöffnet und lädt so auch außerhalb der Gottesdienstzeiten zur Einkehr ein. Wenn die Sonne durch die großzügigen bunten Glasfenster scheint, zaubert sie eine ganz besondere Stimmung in das sonst eher nüchtern wirkende Gotteshaus. Besonders faszinierend finde ich das monumentale Glasbild mit dem heiligen Geist, das sich hinter dem Altar erhebt (siehe Beitragsfoto). Einfach die Stille in der großen Kirche genießen und das Bild und die Farben auf sich wirken lassen – und vielleicht in der kleinen, aber auch sehr liebevoll gestalteten Marienkapelle im hinteren Bereich der Kirche eine Kerze anzünden – für sich, für einen lieben Menschen oder auch einfach für den Frieden in dieser Welt. Nicht nur am Nikolaus-Tag empfehlenswert!
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