(Dieser Beitrag ist das 5. Türchen des diesjährigen Blog-Adventskalenders. Auf der Übersichtsseite sind alle veröffentlichten Beiträge verlinkt.)
Nachdem ich letztes Jahr total vergessen habe, rechtzeitig zum Nikolaus-Tag „Grättimänner“ (wie wir hier den „Weckmann“ nennen) zu backen, hier schon jetzt und heute das Rezept dafür – damit ihr morgen alle einen Grättimaa zum Zmorge (Frühstück) essen könnt!
Das Rezept – das Grundrezept für Zopf – stammt aus dem Schweizer Schulkochbuch TipTopf mit Anmerkungen von mir:
500g Mehl (am besten Zopfmehl oder Spätzlemehl)
60g weiche Butter
1,5 Kaffeelöffel Salz
2 Kaffeelöffel Zucker
300ml Milch (am besten zimmerwarm)
15g Hefe (ich nehme immer einen ganzen Würfel Frischhefe)
1 Ei
Butter in einem kleinen Topf auf kleinem Feuer zerlassen.
Salz und Zucker in die Milch einrühren. Hefe in kleinen Stückchen in die Milch einrühren, bis sie komplett aufgelöst ist.
Das Mehl in eine große Schüssel geben, eine Vertiefung in die Mitte machen. Butter und Milchgemisch in die Vertiefung geben, zusammenfügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten/kneten.
Die Schüssel mit einem feuchten Tuch bedecken und an einem warmen Ort den Teig aufgehen lassen. Sollte mindestens doppelt so groß werden.
Dann beliebig viele Grättimänner aus dem Teig formen, diese mit verklopftem Ei bestreichen und nach Belieben mit Rosinen und Hagelzucker verzieren.
Backen: zweitunterste Rille, Ober- und Unterhitze, 220 Grad. Backzeit je nach Größe der Teiglinge. Für zwei Zöpfe aus dieser Menge dauert das bei mir 25-30 Minuten.
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