Die (unbekannte) Maria auf dem Feldberg

(Dieser Beitrag gehört zur Serie „Mit dem Motorrad zu Maria“ – mehr dazu auf der Übersichtsseite der Beitragsserien – und ist gleichzeitig das 15. Türchen des Adventskalenders für Euch.)

Wann oder vielleicht sollte ich besser sagen wie ich die recht imposante und moderne, aber eher versteckte Kirche „Verklärung Christi“ auf der Feldbergpasshöhe entdeckt habe, weiß ich nicht mehr. Doch als ich irgendwann zum ersten Mal auf dem Vorplatz des beeindruckenden Betonbaus stehe, bin ich von der atemberaubenden Aussicht in den Schwarzwald schlicht überwältigt. Im Innern der Kirche – übrigens mit 1260 m.ü.M. die höchst gelegene katholische Kirche Deutschlands – bin ich als erstes von den großartigen Glasfenstern fasziniert. Die ausschließlich in rot und blau gehaltenen Fenster erinnern mich gleich an die großen bunten Glasfenster in der Kirche St. Nikolaus im Ort, in dem ich aufgewachsen bin.

Das Innere der Kirche finde ich nicht so sehenswert, es wirkt eher nüchtern, aber an der hinteren Wand in einer Nische entdecke ich eine (alte) Marienstatue, herrlich aus Holz geschnitzt – dort in der Seitenkapelle kann ich dann auch eine Kerze anzünden. Das finde ich immer besonders schön, wenn ich eine Kerze anzünden kann, sei es einfach für mich selber oder für jemand anderen, für ein besonderes Anliegen oder einfach für den Frieden – oder sei es einfach nur, um (ein bisschen) mehr Licht in die Welt zu bringen.

P.S. Da ich manchmal an einem solch besinnlichen Ort die Stille und Andacht des Ortes nicht stören möchte, verzichte ich auch mal aufs Fotografieren und fertige stattdessen eine oder mehrere Skizzen an. Für diesen Beitrag habe ich versucht, die Glasfenster zu zeichnen.

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3 Gedanken zu „Die (unbekannte) Maria auf dem Feldberg“

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