Mut tut gut

In „Grenzen überwinden“ habe ich ja in verschiedenen Situationen Mut bewiesen und den „Gang nach Golgota“ habe ich auch überstanden. Aber es gibt immer wieder neue Situationen, die meinen Mut (heraus-)fordern.

So zum Beispiel das Autofahren. Wer „Wanted: Mut zum Motorradfahren“ und „Benzin im Blut“ gelesen hat, weiß, wie ungern ich autofahre und dies auch mangels Auto äußerst selten tue.

Aber nachdem ich nun angefangen habe, Motorrad zu fahren, habe ich gedacht, dass kann ja wohl nicht sein, dass ich ums Autofahren so ein Drama mache. Ich meine, wenn einem der Fahrlehrer etwa in der dritten Fahrstunde auf dem Motorrad sagt, man fahre wie ein alter Hase, dann wird doch wohl auch Autofahren gehen! Also habe ich mich einfach wieder hinters Steuer gesetzt. Und? Es geht! Natürlich nicht immer und in allen Situationen. Autobahnfahren habe ich mich allein noch nicht getraut, da bin ich immer noch froh, wenn noch zwei Augen mitschauen. Auch in den Stadtverkehr habe ich mich noch nicht gewagt und einparken wird wohl immer mein Schwachpunkt bleiben, obwohl ich mir vorgenommen habe, das nun vermehrt zu üben (ich glaube, seitwärts einparken habe ich das letzte Mal an der Fahrprüfung gemacht!)

Aber auf der Landstraße mal aufs Gas drücken – wobei ich natürlich lieber am Gas drehen würde! – hat schon was. Da gibt es sogar (kurze) Momente, in denen mir Autofahren richtig Spaß macht. Tja, wer hätte das vor ein paar Jahren noch gedacht…! (Die große Liebe wird aber wohl immer das Motorradfahren bleiben.)

Aber ganz egal, wie „groß“ das Thema ist, bei dem ich Mut beweise oder meine Grenzen überwinde: all diese Erfahrungen zeigen mir einmal mehr, dass immer sehr viel mehr möglich ist, als man sich vorstellen kann und geben mir auch den Mut, mich in weitaus gehaltvolleren und größeren Themen und Lebensbereichen mutig zu zeigen. Doch dazu ein andres Mal mehr…

#Worte_die_verzaubern

Ein Gedanke zu „Mut tut gut“

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