Spachteln

Wir haben die Handwerker im Hause… im Moment ist der Fliesenleger grad fleißig am spachteln! Also er glättet und bereitet die Wände eines Badezimmers so vor, dass nachher darüber wieder neu gefliest oder verputzt werden kann.

Mir kommt beim Wort „spachteln“ noch etwas anderes in der Sinn, nämlich Kuchen! Wie das? Das Wort „spachteln“ verwende ich im (Schweizer) Dialekt für futtern oder (viel) essen – mein Mann kennt den Begriff auch. Mal sehen, was das Internet noch dazu weiß? Ich schaue dazu direkt mal beim Online-Duden nach und finde dort folgendes (www.duden.de/spachteln, zuletzt abgerufen am 9. März 2026):

Neben den handwerklichen Tätigkeiten „mit dem Spachtel auftragen“  und „durch Auftragen von Spachtelmasse glätten“ finde ich dort tatsächlich auch die Bedeutung „mit Freude am Essen und mit gutem Appetit essen“, allerdings mit dem Hinweis „Gebrauch: familiär“ – das bedeutet also, dass es das Wort nicht nur im Dialekt gibt, sondern es auch (mehr oder weniger) korrektes Hochdeutsch ist. Interessant!

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6 Gedanken zu „Spachteln“

    1. Man spachtelt, wenn etwas besonders gut schmeckt, so dass man kaum aufhören kann, genussvoll zu essen. Wer stopft denn gierig? Das wäre ja das Gegenteil von ‚genießen‘. Aber ich versteh schon, wie du das meinst. Aber gibt es solche gierigen Esser wirklich, die mit Hetze essen? Ich lass mich überzeugen ..

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