Auch ohne ein großer Fasnachts-Fan zu sein, kenne ich doch ein paar der typischen „Figuren“ (Kostüme) der (Basler) Fasnacht: da gibt es zum einen den „Waggis“ (wobei ich mir nicht sicher bin, ob dieser Begriff heute noch politisch korrekt ist), den „Ueli“ oder die „Alti Dante“ (Alte Tante) – und eben auch den „Blätzlibajass“. Das Kostüm des „Blätzlibajass“ besteht aus lauter kleinen Stoffstückchen, eben den „Blätzli“. Diese sind meist aus Filz in Zungenform geschnitten. Die „Blätzli“ können ganz verschiedene Farben haben oder sie sind in einem Farbton mit verschiedenen Abstufungen gehalten – ich meine mich daran zu erinnern, dass meine inzwischen leider verstorbene Tante ein „Blätzlibajass“-Kostüm in Blautönen hatte.
Und wie sieht jetzt ein solcher „Blätzlibajass“ aus? Eine farbige Variante des Kostüms gibt es auf www.kostuemverleih-kaiser.ch und eine „einfarbige“ in Blautönen auf de.dreamstime.com (beide Links zuletzt abgerufen am 13. Feb. 2026).
Die Herkunft des Namens und des Kostüms sind nicht genau zurück verfolgbar, aber wer noch mehr zum „Blätzlibajass“ wissen will, findet auf unter Link weitere Informationen, auch zu anderen, zum Beispiel den oben erwähnten, „Figuren“: www.baslerfasnacht.info (zuletzt abgerufen am 13. Feb. 2026).
In Basel werden die drei Fasnachtstage übrigens „die drei scheenschte Dääg“ genannt – oder auch „die drey scheenschte Dääg“ , da ist man sich nicht immer einig, ob man das Wort „drei“ am Schluss mit „i“ oder „y“, im Baseldeutschen „ygregg“ genannten Buchstaben schreibt! (Mehr dazu in einem Artikel in der Online-Ausgabe der Basler Zeitung: www.bazonline.ch/drei-oder-drey, zuletzt abgerufen am 13. Feb. 2026.)
Und was es mit der Basler Redewendung „wie die alti Fasnacht“ auf sich hat, könnt ihr in meinem Beitrag „Warum die Fasnacht alt sein kann“ lesen.
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