Gschafft!

(Dieser Beitrag gehört zur Serie „Sprache“. Hier geht es zum ersten erklärenden Beitrag „Sprache“ und zur Übersichtsseite mit allen Beiträgen.)

Jetzt habe ich es doch noch geschafft („gschafft“), was ich mir Anfang des Jahres vorgenommen hatte. Nach meinem Urlaub im September sah es erst überhaupt nicht mehr so aus! Ich hatte mir nämlich im Januar vorgenommen – oder vielleicht sollte ich eher schreiben, ich wollte schauen, ob ich es schaffe, im Schnitt drei Beiträge pro Woche zu veröffentlichen. Bei zweiundfünfzig (52) Wochen, die das Jahr hat, sind das immerhin hundertsechsundfünfzig (156) Beiträge! Erst sah es ganz gut aus, aber nach drei Wochen Ferien im September habe ich am 24. September erst den 107. Beitrag (Kutter) veröffentlicht und mich dann gefragt, ob das noch zu schaffen wäre…

Aber in den vergangenen Wochen habe ich nochmal fleißig getippt und so habe ich mein Ziel doch noch erreicht, ja, sogar um zwei Beiträge übertroffen: dieses Jahr habe ich nämlich sage und schreibe hundertachtundfünfzig (158) Beiträge veröffentlicht!

Was mich zum Titel dieses Beitrags gebracht hat und zur doppelten Bedeutung dieses Wortes: „Ich habs geschafft!“ Ich habe es geschafft, mein Ziel zu erreichen. Aber auch: „Ich bi gschaffft!“ Ich bin geschafft (also ganz erschöpft) von diesem Endspurt. (Ebenfalls zwei Wortkombinationen mit doppelter Bedeutung je nach Betonung habe ich bereits im vorletzten Beitrag „Einfach“ beschrieben).

So, nach genau hundertzehn Beiträgen in dieser Serie „Sprache“ ist dies nun also der letzte. Wie ich im Beitrag „Am Aufräumen“ aber ja geschrieben habe, werde ich mich ab nächsten Jahr hier im Blog ausschließlich auf das Thema „Sprache“ konzentrieren, deshalb werde ich die einzelnen Beiträge nicht mehr entsprechend kennzeichnen und die Übersichtsseite der Serien nicht mehr weiter ergänzen (was ich mit dieser Seite machen werde, weiß ich noch nicht). Ich freue mich jedenfalls, in Zukunft ganz spontan über ein bestimmtes Sprach-Thema schreiben zu können und zwar einfach dann, wenn es mir gerade begegnet (und ohne irgendwelche entsprechenden Listen nachzuführen).

Dies ist nicht nur letzte Beitrag in der Serie „Sprache“, sondern auch der letzte in diesem Jahr. Nachdem ich jetzt mein Ziel erreicht (übertroffen) habe, gönne ich mir jetzt bis zum neuen Jahr eine Blogpause.

P.S. Noch eine Bemerkung zum Beitragsbild: Ich habe das Bild gewählt, weil es mich an ein Kunstwerk erinnert, das ich im Rahmen eines Landart-Kurses gestaltet habe. In diesem Kurs ging es darum, in der Natur mit den Materialien, die dort zu finden waren, Kunstwerke zu gestalten. Ich hatte mich damals vom berühmten Landart-Künstler Andy Goldsworthy (wiki/Andy_Goldsworthy, zuletzt abgerufen am 10. Dez. 2025) inspirieren lassen und mit gelblich verfärbten Blättern einer Stechpalme ein kleines Bachbecken damit bedeckt. Dieses Bachbecken war nicht groß, aber es erforderte viel Fingerspitzengefühl, die Blätter sanft auf der Wasseroberfläche zu verteilen und ich habe auch sehr viel mehr Blätter gebraucht als gedacht, ich musste also immer wieder neue suchen gehen. Danach war ich auch ganz geschafft, aber ganz stolz auf mein Werk, dass ich es geschafft hatte, meine Idee zu verwirklichen! Ich hatte also ein Kunstwerk geschaffen (oder erschaffen?)…

#Worte_die_verzaubern #blog #serie #sprache #geschafft #gschafft #wortkombination #doppelt #bedeutung #landart #kunst #natur #ziel #erschaffen #geschaffen #einfach #beitrag #letzter

9 Gedanken zu „Gschafft!“

  1. Wenn wir uns mal kappelten und ich ihr zu nah auf den Pelz rückte, dann hat sie den „Watschenbaum“ gemacht. Die Arme auseinander und die flachen Handflächen zeigen. Das hab ich jetzt mal gegoogelt. Interessant. Wer mich also provoziert, der rüttelt am Watschenbaum .. Ich sags nur wegen deinem Faible für ausgefallene Worte und Wendungen.

    Gefällt 1 Person

      1. Bei uns war das Geplänkel eher auf einer humorigen Ebene und auch das Salz in der Suppe. An Weihnachten hatten wir nie große Erwartungshaltungen. Wir nahmen halt die freien Tage mit und das Essen und Trinken und die weihevolle Stimmung, die überall dominierte. Geschenke gabs auch, aber im preislichen Rahmen. Nur einmal war ich bei ‚Christ‘ wegen so einem massivgoldenem Herzanhänger, aber das hat sich dann gelegt und wurde zur Nebensache ..

        Gefällt 1 Person

Hinterlasse einen Kommentar