Maria ohne Motorrad

(Dieser Beitrag ist der abschließende letzte Beitrag in der Serie Serie „Mit dem Motorrad zu Maria“. Für alle, die meine Beitragsserien noch nicht kennen – hier geht es zur Übersichtsseite!)

Wie ich schon im letzten Beitrag der Serie „Abenteuerbecher“ (die Beiträge sind inzwischen gelöscht) beschrieben habe, sind für mich hier im Blog (nicht in meinem Leben!) seit dem Beginn der Serien andere Themen wichtig geworden (siehe zum Beispiel auf der Übersichtsseite die Serien „Sprache“ oder „Redewendungen“). So habe ich beschlossen, auch die Serie „Mit dem Motorrad zu Maria“ mit diesem letzten Beitrag zu beenden – und zwar mit einer Maria, die ich ohne Motorrad besucht habe.

Der Wallfahrtsort „Maria Klobenstein“ befindet sich bei Kössen im österreichischen Bundesland Tirol gleich an der Grenze zu Deutschland (an einem ehemaligen Schmugglerpfad). Wir waren im Urlaub in der Nähe zum Bogenschießen (deshalb auch ohne Motorrad) und haben spontan beschlossen, diesen besonderen Ort zu besuchen, denn es ist nicht nur ein Wallfahrtsort, sondern es gibt dort auch einen spektakulären Hängebrückenweg (in der Entenlochklamm). Der Wallfahrtsort besteht aus mehreren Kapellen: es gibt eine Loreto- und eine Mariahilfkapelle und unterhalb des Klobensteins noch eine Lourdeskapelle. Auch wenn die Kapellen sehr sehenswert sind, so ist das besondere doch der sogenannte Klobenstein, zum dem es folgende Legende gibt: als eine Frau beim Durchqueren des Tals von einer Mure überrascht wird, betet sie verzweifelt zu Maria. Daraufhin soll sich der Stein gespalten und sie so vor dem Tode bewahrt haben. Heute besteht die Herausforderung darin, durch die Spalte im Stein zu gehen ohne dessen Wände zu berühren.

Wenn ich jetzt auf diese Serie zurückschaue, stelle ich fest, dass der letzte Beitrag bereits im Dezember 2022 im Adventskalender erschienen ist: ich schreibe darin über die St. Nikolaus-Kirche in Reinach (Baselland, Schweiz). Gestartet habe ich die Serie im Mai 2021 mit dem Beitrag „Mit dem Motorrad zu Maria?“. Im selben Jahr habe ich dann bis auf den Beitrag der St. Nikolaus-Kirche auch alle weiteren Beiträge veröffentlicht. Das waren dann im Adventskalender die Beiträge „Die Heilig-Kreuz-Kapelle“, „Verstecktes Kleinod: Die Kapelle Maria Hügel“, „Maria im Stein“, „Gnadenbild in Todtmoos“ und „Die (unbekannte) Maria auf dem Feldberg“. Interessant ist auch, dass ich mir bereits Ende 2021 nicht sicher war, die Serie weiterzuführen, wie ich im Beitrag „Maria momentan – es geht weiter“ beschreibe. In „Noch mehr Maria“ veröffentliche ich weitere Ideen, die ich während unserer Urlaube in Österreich bekommen habe (interessanterweise ist Maria Klobenstein nicht dabei – diese Maria habe ich erst später kennen gelernt). Im Rahmen einer Schreibtisch-Aufräumaktion veröffentliche ich dann zum Jahresende noch die vorletzten Beiträge: „Maria Lindenberg“ und „Klein, aber fein: Auf die Vorbourg“. Den damals letzten Beitrag habe ich dann wie oben schon erwähnt fast ein Jahr später geschrieben: St. Nikolaus-Kirche.

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