Sterne

(Dieser Beitrag ist das 5. Türchen des diesjährigen Blog-Adventskalenders. Auf der Übersichtsseite sind alle Beiträge/Türchen verlinkt.)

Sterne erscheinen in verschiedenster Form im Advent. Doch am schönsten ist es, wenn wir sie in einer kalten klaren Nacht am Himmel funkeln sehen. Und wer weiß, vielleicht entdecken wir sogar eine Sternschnuppe, die einen Lichtstreifen im Dunkeln hinterlässt?

Im Dezember gibt es gleich zwei Sternschnuppenschwärme:

Die Geminiden

Mit den Geminiden erleben wir im Dezember den stärksten Sternschnuppenschwarm des Jahres mit den hellsten Sternschnuppen. Die Geminiden sind dieses Jahr vom 4. bis zum 17. Dezember zu sehen und erreichen in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember ihren Höhepunkt. Da es für uns so aussieht, als wenn die Sternschnuppen aus dem Sternbild der Zwillinge (gemini) kommen, heißt der Sternschnuppenschwarm so. Das spezielle an den Geminiden ist, dass sie nicht – wie üblich bei einem Sternschnuppenschwarm – von einem Kometen verursacht werden, von dem sich Gesteinspartikel lösen (die für uns dann wie Sternschnuppen aussehen), sondern dass der Asteroid Phaeton für den Sternschnuppenschwarm „verantwortlich“ ist. Erstaunlicherweise wurde der Asteroid Phaeton erst im Jahr 1983 entdeckt (der Sternschnuppenschwarm der Geminiden wurde aber schon rund hundert Jahre früher entdeckt und beschrieben). Der Unterschied zwischen einem Kometen und einem Asteroiden liegt in der Zusammensetzung (Kometen enthalten mehr flüchtige Stoffe). Ganz geklärt ist die Herkunft der Geminiden allerdings noch nicht. Wer mehr dazu wissen möchte, hier der Link zum Artikel, dem ich auch die obigen Informationen entnommen habe (abgerufen am 27. Nov. 2023): www.merian.de. Übrigens: wer das Buch „Der kleine Prinz“ kennt, weiß natürlich, was ein Asteroid ist – schließlich lebt die allerliebste Romanfigur von Antoine de Saint-Exupéry auf Asteroid B 612. Diesen Asteroiden gibt es angeblich wirklich, aber das ist eine andere Geschichte…

Die Ursiden

Die Ursiden sind vom 17. bis zum 29. Dezember zu sehen, mit Höhepunkt am 22. und 23. Dezember. Sie sind auf der gesamten Nordhalbkugel der Erde sichtbar. Der Komet 8P/Tuttle ist für sie „verantwortlich“, das bedeutet, seine Bruchstücke verglühen beim Eintritt in die Erdatmosphäre, was wir eben als Sternschnuppen sehen können. Da es für uns aber aussieht, wie wenn die Sternschnuppen aus den Sternbild des kleinen Bären (eigentlich „kleine Bärin“ = Ursa Minor) kommen würden, heißen sie Ursiden. Tipps zum Beobachten und eine genauere Erklärung zu den Ursiden gibt es hier: www.timeanddate.de. Das ist auch die Quelle für die Informationen zu den Ursiden (abgerufen am 27. Nov. 2023).

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