(Dieser Beitrag ist das 3. Türchen des diesjährigen Blog-Adventskalenders. Auf der Übersichtsseite sind alle veröffentlichten Beiträge verlinkt.)
Obwohl ich nicht so ein „Weihnachtsmensch“ bin – also nicht unbedingt „groß“ Weihnachten feiere – habe ich manchmal schon recht früh im Jahr Lust zum Dekorieren. Im vergangenen Jahr habe ich glaub schon im Oktober angefangen und das war ganz gut so, denn danach hatte ich schlichtweg keine Zeit mehr dazu und es war mir auch überhaupt nicht mehr ums dekorieren. Das ging mir früher ähnlich, als ich noch (viele) Adventskalender gebastelt habe – mehr dazu in „Noch mehr Adventskalender(ideen)“ – auch da überkam mich meist im Oktober die Lust dazu und die Ideen sprudelten, spätestens Ende November war dann aber die vorweihnachtliche Stimmung meist wie weggeblasen und es wäre mir mehr als recht gewesen, wenn der ganze „Zauber“ schon wieder vorbei gewesen wäre…
Im vergangenen Jahr hatte ich Lust auf viel Glitter und Glänzendes: dazu habe ich mehrere Blumenvasen aus Glas mit Kugeln gefüllt: auf den Sofatisch kam eine kleinere Vase mit ganz vielen kleinen roten und goldenen Glaskugeln, Sternen, Herzen und Tannzapfen, dazu ein roter Filzuntersetzer in Sternform, unzählige kleine Metallsternchen und -monde, dazu die vier Adventskerzen. Eine besonders große Vase nur mit roten Glaskugeln, um die ich noch einen roten Draht mit Sternchen drapiert hatte, kam (katzensicher) auf ein weihnachtlich dekoriertes Tischchen im verglasten Balkon, der auch noch mit einer zeitgesteuerten Lichterkette geschmückt ist. Eine große Glasvase mit silbernen Kugeln aus Kunststoff ziert mit einer kleineren mit silbernen und blauen Kugeln und einem silbernen Engel den Esstisch, hier habe ich noch einen Silberdraht mit Sternchen und eine orientalisch anmutende Lichterkette dazu dekoriert. Und damit auch im Büro wenigstens ein bisschen Weihnachtsstimmung aufkommt, habe ich die letzten Glaskugeln, die ich noch gefunden habe, in einer rechteckigen Glasvase auf dem Fenstersims drapiert, auch hier umrankt von goldenem Sternendraht. Die Ideen dazu sind mir nach und nach gekommen und ich habe sie auch erst nach und nach umgesetzt, bis die vielen Kisten mit Weihnachtsdeko im Keller (fast) alle leer waren. Ach ja, auf dem Fenstersims in der Küche steht ein winziges, mit rotem und goldenem Sternendraht geschmücktes Weihnachtsbäumchen, ein größeres steht im Wohnzimmer. Und die antike Kommode im Flur mit einer Marmorplatte wurde zum ersten Mal so richtig schön großzügig dekoriert: mit selbst gebastelten Bancetta-Sternen, Tannzapfen und roten Kugeln (die Katzen haben netterweise alles heil gelassen). Dann war glaub alle Deko aufgebraucht… Nur die ganze Deko wieder wegzuräumen und in den verschiedenen Kisten zu verstauen, die im Keller gelagert werden, macht mir nicht so Spaß – aber das hat ja zum Glück Zeit bis nach Weihnachten…!
Ach ja, ich wollte Euch ja noch eine simple Bastelidee verraten: ich habe eine ganze Tüte voll alter metallener „Gutziförmli“ (also Keksausstecher), die ich nie verwende. Als ich einmal auf der Suche nach etwas war, das ich ins Fenster hängen kann und schön herunterhängt, bin ich auf folgende Idee gekommen: ich habe ein dünnes rotes Geschenkband genommen (Farbe kann beliebig variiert werden) und habe verschiedene der „Gutziförmli“ mit Abständen daran geknüpft – fertig!
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